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	<title>Frauen wollen erwachsene Männer. &#187; schreiben</title>
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	<description>Warum Männer sich ablösen müssen, um lieben zu können.</description>
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		<title>Ein Blogartikel nur f&#252;r M&#228;nner: Woher stammt Ihr M&#228;nnerbild?</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Aug 2008 12:44:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Kopp-Wichmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Über das Buch]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Arbeit am Buch geht gut voran. Wie ich bef&#252;rchtet habe, komme ich nur im Urlaub dazu, wirklich regelm&#228;&#223;ig daran zu schreiben. So sitze ich nun hier in Spanien und tippe auf meinem neuen Aldi Netbook (sehr empfehlenswertes Teil, weil klein und mit XP) Seite um Seite. Mittlerweile bin ich auf Seite 104. In meinem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_164" class="wp-caption alignleft" style="width: 241px"><img class="size-medium wp-image-164" title="p1040133" src="http://www.vorsicht-persoenlichkeitsentwicklung.de/wp-content/uploading//p1040133-300x225.jpg" alt="Im Café in Spanien l&#228;sst es sich gut arbeiten." width="231" height="187" /><p class="wp-caption-text">Im Café in Spanien l&#228;sst es sich gut arbeiten.</p></div>
<p>Die Arbeit am Buch geht gut voran. Wie ich  bef&#252;rchtet habe, komme ich nur im Urlaub dazu, wirklich regelm&#228;&#223;ig daran zu  schreiben. So sitze ich nun hier in Spanien und tippe auf meinem neuen Aldi  Netbook (sehr empfehlenswertes Teil, weil klein und mit XP) Seite um Seite.  Mittlerweile bin ich auf Seite 104.</p>
<p>In meinem Buch geht es ja unter anderem darum, <strong>wie M&#228;nner erwachsen  werden bzw. welche Schwierigkeiten sich da einem in den Weg stellen  k&#246;nnen.<br />
</strong><br />
Nun ist die Frage, wann ein Mann ein Mann ist, ja nicht  objektiv zu benatowrten. Wie fast alles im Leben h&#228;ngt dies von den  Vorstellungen, Werten und Gepflogenheiten der jeweiligen Zeit und der jeweiligen  Kultur ab.</p>
<p>In patriarchalischen Gesellschaften sind die Dinge klar  geregelt. Der Mann bestimmt, die Frau gehorcht. Soweit zumindest die Theorie.  Doch sp&#228;testens seit der Frauenbewegung vor dreissig Jahren sind die Dinge ins Flie&#223;en gekommen.</p>
<p>Pl&#246;tzlich d&#252;rfen Frauen Kaminkehrer und Kanzler werden.  Und M&#228;nner d&#252;rfen bei der Geburtsvorbereitung mithecheln und <span id="more-28"></span>nach der Geburt  auch ein paar Monate ihr Kind versorgen. Mit anderen Worten, was jetzt wirklich  m&#228;nnlich oder weiblich ist oder sein soll, ist nicht mehr so leicht mit Hinweis  auf die Tradition zu bestimmen.</p>
<p>Doch nat&#252;rlich tr&#228;gt jeder trotz dieser neuen Entwicklungen ein M&#228;nner- bzw.  Frauenbild in sich. Denn darauf gr&#252;ndet sich ja auch unsere jeweilige  Geschlechteridentit&#228;t. Woher kommen diese inneren Bilder?</p>
<p>In der Regel wird das eigene M&#228;nnerbild ja durch den Vater gepr&#228;gt. Durch  seine Eigenschaften, seine F&#228;higkeiten und Fehler lernen wir von klein auf, wie  ein Mann ist. Einfach dadurch weil wir t&#228;glich mit ihm zu tun haben. Als kleiner  Junge denkt man ja nicht prim&#228;r daran, dass es  Milliarden M&#228;nner auf der Welt  gibt, sondern dieser eine Mann ist eben sehr pr&#228;gend f&#252;r uns. Auch weil wir &#8211;  &#228;hnlich wie von der Mutter &#8211; total abh&#228;ngig sind und irgendwie mit ihm auskommen  m&#252;ssen.</p>
<p>Identifikation ist also eine wichtige Quelle der eigenen  Identifikationsentwicklung. Nat&#252;rlich nicht nur mit dem Vater, sondern auch mit  anderen m&#228;nnlichen Vorbildern wie Onkel, Gro&#223;vater, Bruder, Nachbar, Lehrer usw.  Doch nicht nur reale Personen sind hierbei wichtig. Auch m&#228;nnliche Vorbilder aus  M&#228;rchen, Geschichten, B&#252;chern, Filmen etc. sind wichtig.</p>
<p>Hierzu einige Fragen an Sie:</p>
<ul>
<li>Welche Eigenschaften haben Sie von Ihrem Vater?</li>
<li>Welche Verhaltensweisen haben Sie von ihm?</li>
<li>Welche Redensarten oder Spr&#252;che von ihm fallen Ihnen ein?</li>
<li>Welche Hobbys haben Sie von ihm &#252;bernommen?</li>
<li>Welche Vorlieben und Abneigungen haben Sie von ihm?</li>
<li>Welche anderen M&#228;nner aus Ihrer Kindheit haben Sie gepr&#228;gt?</li>
<li>Welche Hauptfigur aus Buch, Film oder Geschichte hat sie beeindruckt?</li>
<li>Welche anderen Erfahrungen haben Ihr pers&#246;nliches M&#228;nnerbild  gepr&#228;gt?</li>
</ul>
<p>Wenn Sie wollen, schreiben Sie mir Ihre Antworten hier als Kommentar. Einige  davon werde ich sicher in mein Buch mit aufnehmen.</p>
<div class="seitzeichen" style="margin: 10px 0;"><script type="text/javascript">szu='http%3A%2F%2Fwww.frauen-wollen-erwachsene-maenner.de%2Fmaennerbild'; szt='Ein+Blogartikel+nur+f%C3%BCr+M%C3%A4nner%3A+Woher+stammt+Ihr+M%C3%A4nnerbild%3F';</script><script type="text/javascript" src="http://w3.seitzeichen.de/w/66/7f/widget_667fa53d757b09055b5c35e1a4295e59.js"></script></div><div id="vgwpixel"><img src="http://vg03.met.vgwort.de/na/9e1797788556454cad50f28cf6132fc0" width="1" height="1" alt=""></div>]]></content:encoded>
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		<title>Meine siebzehn besten Tipps gegen Schreibblockaden.</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Apr 2008 19:50:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Kopp-Wichmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Über das Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsplatz]]></category>
		<category><![CDATA[Moleskine]]></category>
		<category><![CDATA[Referat]]></category>
		<category><![CDATA[schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Visualisieren]]></category>

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		<description><![CDATA[Mittlerweile schreibe ich ziemlich regelm&#228;&#223;ig. Vor zweieinhalb Jahren begann ich mein erstes Blog. Jetzt ist dieses Buch-Blog dazu gekommen. Bald werde ich mit dem ersten Buch beginnen. Man k&#246;nnte annehmen, dass ich keine M&#252;he habe, mich schriftlich zu &#228;u&#223;ern. Doch das stimmt nicht. Noch im Studium hatte ich Probleme, ein Referat oder eine Semesterarbeit zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://vorsicht-persoenlichkeitsentwicklung.de/wp-content/uploading/schriftsteller_small_fotolia_5270086_xs.jpg" alt="schriftsteller_small_fotolia_5270086_xs.jpg" hspace="6" vspace="6" width="180" height="219" align="left" />Mittlerweile schreibe ich ziemlich regelm&#228;&#223;ig. Vor zweieinhalb Jahren begann ich mein erstes <a href="http://www.seminare4you.de/" class="liexternal"><strong>Blog</strong></a>. Jetzt ist dieses Buch-Blog dazu gekommen. Bald werde ich mit dem ersten Buch beginnen. Man k&#246;nnte annehmen, dass ich keine M&#252;he habe, mich schriftlich zu &#228;u&#223;ern. Doch das stimmt nicht.</p>
<p>Noch im Studium hatte ich Probleme, ein Referat oder eine Semesterarbeit zu schreiben. Ich sa&#223; lange vor dem leeren Blatt (damals 1978 gab es ja noch keinen Computer), schob das Schreiben immer wieder hinaus und schaffte es dann erst unter dem Druck des drohenden Abschlusstermins, die Sache hinter mich zu bringen.</p>
<p>Ganz schlimm wurde es bei der Diplomarbeit. Thema: Die NLP-Technik des Reframings zur Behandlung von Sprech&#228;ngsten bei Studenten (&#252;brigens die erste Diplomarbeit &#252;ber NLP damals!) Ich wusste, dass die Technik, es auf den letzten Dr&#252;cker zu machen bei einer Diplomarbeit nicht gehen w&#252;rde. Ich musste mir etwas einfallen lassen.</p>
<p>In dieser Zeit entwickelte ich intuitiv mehrere Strategien, um meine Blockaden zu &#252;berwinden. Umso &#252;berraschter war ich, als ich in der neuesten Ausgabe der <a href="http://www.beltz.de/html/frm_psyheu.htm" class="liexternal">PSYCHOLOGIE HEUTE</a> einen Artikel von Professor  Hans <a href="http://www.fb10.uni-bremen.de/lehrpersonal/krings.aspx" class="liexternal">Krings </a>&#252;ber das Thema las, der viele meiner damals entwickelten Strategien widergab. Da viele Menschen zwar gerne sprechen aber sich gern davor dr&#252;cken, wenn es darum geht, etwas Schriftliches darzulegen, hier eine &#220;bersicht meiner siebzehn besten Tipps:</p>
<p>Den Schreibprozess kann man in f&#252;nf Phasen unterteilen:</p>
<p><strong>1. VORBEREITEN</strong><span id="more-11"></span></p>
<p>Damit sollte man m&#246;glichst fr&#252;h beginnen. Denn bevor man zum Schreiben kommt, muss man ja recherchieren, viel lesen, dann geht es ans Strukturieren und Gliedern des Themas. Dann erst beginnt das Schreiben und zum Schluss kommt das Optimieren.</p>
<ul>
<li><strong>Trennen Sie diese unterschiedlichen Phasen.</strong><br />
Also nicht schreiben, dann gleich verbessern wollen, dann merken, dass man nicht gen&#252;gend recherchiert hat usw.<br />
Das Trennen der Phasen hilft Ihnen auch, eine ungef&#228;hre Zeitplanung f&#252;r die einzelnen Arbeitsschritte zu planen.<br />
Au&#223;erdem wichtig:</li>
<li><strong>Wo k&#246;nnen Sie am besten schreiben?</strong><br />
Suchen Sie sich einen guten Arbeitsplatz, der Ihre Bem&#252;hungen unterst&#252;tzt und nicht sabotiert.<br />
Die Harry-Potter-Autorin konnte ihren ersten Welterfolg im Café schreiben. Doch das ist nicht f&#252;r jeden die richtige Umgebung. Wenn Sie zu Hause schreiben wollen, m&#252;ssen Sie sich gut gegen m&#246;gliche Ablenkungen (Zeitung, Wohnung aufr&#228;umen, Internetsurfen etc.) abgrenzen k&#246;nnen.<br />
K&#246;nnen Sie das nicht gut, suchen Sie sich einen Ort, wo die Ablenkungen minimal sind. Ich habe damals als Student nur in der Bibliothek gelernt und geschrieben. Wenn ich dann abends nach Hause ging, wusste ich &#8220;Jetzt ist Feierabend!&#8221;</li>
<li><strong>Wann k&#246;nnen Sie am besten schreiben?</strong><br />
Es geht hier um die f&#252;r Ihr Schreiben g&#252;nstigste Tages- oder Nachtzeit. Ich bin zum Beispiel Fr&#252;haufsteher und kann gut morgens um sechs schreiben. Abends dagegen verl&#228;sst mich die Konzentration.<br />
Wichtig ist auch, regelm&#228;&#223;ig zu schreiben. Am besten jeden Tag eine bestimmte Zeit lang. So machen es auch erfolgreiche Schriftsteller. Lieschen M&#252;ller meint ja, dass der Dichter im Garten sitzt, Kaffee trinkt und wartet, bis ihn die Mu&#223;e k&#252;sst. Doch Menschen, die berufsm&#228;&#223;ig schreiben, haben fast immer feste Schreibzeiten. Zum Beispiel von 9 bis 12 und nochmal von 16 &#8211; 19 Uhr.</li>
</ul>
<p><strong>2. PLANEN</strong><img src="http://vorsicht-persoenlichkeitsentwicklung.de/wp-content/uploading/frau_denkt_brille_small_photocaserdae4ah2p5bz.jpg" alt="frau_denkt_brille_small_photocaserdae4ah2p5bz.jpg" hspace="6" vspace="6" width="127" height="194" align="right" /></p>
<ul>
<li><strong>Kl&#228;ren Sie Ihren Schreibzweck.</strong><br />
Wichtig ist die Zielgruppe und Ihre Absicht zu kl&#228;ren, warum Sie etwas schreiben. Also m&#252;ssen Sie sich mit der Frage besch&#228;ftigen:<br />
<em>F&#252;r welchen Auftraggeber -<br />
wollen Sie welche Art von Text  -<br />
f&#252;r welche Leser -<br />
f&#252;r welches Medium -<br />
mit welchem kommunikativen Ziel (Informieren, &#220;berzeugen, Unterhalten)<br />
schreiben?</em></li>
<li><em> </em><strong>F&#252;llen Sie Ihre Speicher.</strong><br />
Damit ist die wichtige Phase des Sammeln von Ideen und Material gemeint. Dann werden Sie sicher auch viel lesen. Das ist auch deshalb wichtig, weil man da Ideen bekommt. Nicht nur &#252;ber neue Themen, sondern auch &#252;ber Fachausdr&#252;cke, Schreibstile u.a.<br />
Bevor ich mein erstes Blog anfing, surfte ich ein halbes Jahr nur auf anderen Blogs herum, um mich kundig zu machen.</li>
<li><strong>Nutzen Sie die WORD-Gliederungshilfe.</strong><br />
Dieser Tipp von Professor Krings war neu f&#252;r mich, werde ich aber ausprobieren.<br />
Da man f&#252;r ein Manuskript ohnehin die Gliederungsfunktion braucht (z.B. um das Inhaltsverzeichnis einfach zu erstellen), kann man auch zuerst damit anfangen und jeden Gliederungspunkt auf mehreren Hierarchieebenen hin und herschieben.</li>
<li><strong>Halten Sie immer ein Notizbuch griffbereit.</strong><br />
Wenn man mal in einem Thema drin ist, arbeitet das Unbewusste dauernd daran. Nicht nur dann, wenn man gerade am Schreibtisch sitzt. Das hat zur Folge, dass man zu den unm&#246;glichsten Zeiten und an verschiedenen Orten pl&#246;tzlich eine Idee hat &#8211; aber gerade der PC nicht da ist. Mir kommen zum Beispiel immer gute Ideen beim Rasieren.<br />
Die L&#246;sung: ein kleines Schreibheft (ich benutze ein <a href="http://moleskine-buecher.de/" class="liexternal">Moleskine</a>), das ich im Jackett oder auf dem Nachttisch habe. Im Auto benutze ich ein kleines Diktierger&#228;t.</li>
</ul>
<p><strong>3. SCHREIBEN</strong></p>
<ul>
<li><strong>Nur schreiben &#8211; nicht korrigieren.</strong><br />
In vielen Ratgebern zum <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kreatives_Schreiben" rel="nofollow" class="liwikipedia">&#8220;Kreativen Schreiben&#8221;</a> wird die Methode des &#8220;keep writing&#8221; empfohlen: also m&#246;glichst drauflos schreiben ohne innezuhalten oder gro&#223; nachzudenken oder gar zur verbessern. Also: Quantit&#228;t vor Qualit&#228;t.<br />
Diesen Tipp befolge ich immer, denn es setzt den &#8220;inneren Kritiker&#8221; f&#252;r die Schreibphase au&#223;er Kraft. Ich verbessere auch keine Rechtschreibfehler in dieser Phase. Einfach nur, um den kreativen Output nicht zu st&#246;ren.</li>
<li><strong>Schreiben Sie, wie Sie sprechen.</strong><br />
Manchmal tendiere ich dazu, mich zu kompliziert auszudr&#252;cken. Wenn ich das dann lese, versuche ich es erneut &#8211; und es wird noch schlimmer. Dann h&#246;re ich auf zu schreiben und stelle mir vor, es einem Freund zu erz&#228;hlen, was ich gerade ausdr&#252;cken will. Erfahrungsgem&#228;&#223; klappt das fast immer, denn beim Sprechen ist auch der &#8220;innere Kritiker&#8221; mit seinen f&#252;r diese Phase &#252;berh&#246;hten literarischen Anspr&#252;chen erst mal ruhig gestellt. (Die Hochphase des Kritikers ist die Optimierungsphase.)</li>
<li><strong>Nicht an Problemen h&#228;ngen bleiben.</strong><br />
<em>&#8220;Du musst nicht den ganzen Stall ausmisten, um das Pferd zu reiten&#8221;</em> war ein Spruch aus einer Ausbildungsgruppe vor zwanzig Jahren, der mich seitdem begleitet. Es ist das Gegenmittel f&#252;r leicht zwanghafte Naturen, die sich bei einer auftretenden Schwierigkeit allzu lange in die Sache verbei&#223;en und so im Schreibprozess stecken bleiben.<br />
Besser ist es, sich nicht von den Problemen unterbrechen zu lassen, sondern einen Vermerk anzubringen (neu formulieren, Quellenangabe suchen etc.) &#8211; und das Pferd zu reiten, will hei&#223;en: weiterschreiben!</li>
</ul>
<p><strong>4. VISUALISIEREN</strong><a href="http://de.fotolia.com/id/762225" class="liimagelink"><img src="http://vorsicht-persoenlichkeitsentwicklung.de/wp-content/uploading/mann-traumt_small_fotolia_762225_xs.jpg" alt="mann-traumt_small_fotolia_762225_xs.jpg" hspace="6" vspace="6" width="201" height="145" align="right" /></a></p>
<ul>
<li><strong>Stellen Sie sich das erreichte Produkt vor.</strong><br />
Dieser Schritt fehlt beim Professor. Ich halte ihn aber aus Erfahrung f&#252;r wichtig &#8211; und f&#252;r sehr motivierend!<br />
So  stelle ich mir  seit einiger Zeit das fertige Buch vor.  Komplett mit Cover, manchmal auch einen Stapel mit meinem Buch in meiner Lieblingsbuchhandlung oder in einem Schaufenster.<br />
Stellen Sie sich Ihr Referat vor, wie Sie es stolz vor Ihren Zuh&#246;ren gehalten haben und genie&#223;en Sie den Applaus. Sehen Sie Ihre Dissertation vor sich, wie Sie sie Ihrem Doktorvater &#252;berreichen.</li>
<li><strong>Stellen Sie sich Ihr Publikum vor.</strong><br />
Wenn Sie ein Buch schreiben, visualisieren Sie eine Gruppe von begeisterten Lesern, die bei einer Lesung  and&#228;chtig an Ihren Lippen h&#228;ngt. Wenn Sie f&#252;r ein Blog texten, stellen Sie sich vor, wie Ihre Blogleser mehrere Emails an Freunde mit einem Link auf Ihr Blog versenden.</li>
<li><strong>Visualisieren Sie Ihre Rezensionen.</strong><br />
Je nachdem, was und f&#252;r wen Sie schreiben, stellen Sie sich vor, in welchen Publikationen Rezensionen zu Ihrem Werk erschienen sind (<em>bei Amazon, in der FAZ, in wissenschaftlichen Fachzeitschriften, auf andren Blogs etc.)</em></li>
</ul>
<p><strong>5. OPTIMIEREN</strong></p>
<ul>
<li><strong>Nehmen Sie diese Phase ernst.</strong><br />
Diese Optimierungsphase ist genauso wichtig wie die Schreibphase. So wie beim exquisiten Kochen das Abschmecken der Sauce und das Garnieren auf dem Teller das ganze Produkt noch verderben oder kr&#246;nen kann.<br />
Mit anderen Worten: planen Sie gen&#252;gend Zeit daf&#252;r ein.</li>
<li><strong>Verschaffen Sie sich eine innere Distanz.</strong><br />
Wenn Sie beim Optimieren noch zu sehr mit sich als Autor identifiziert sind, fallen Ihnen m&#246;glicherweise die auff&#228;lligsten Ungereimtheiten nicht auf.<br />
Deshalb trennen Sie sich von der Schreibphase, indem Sie Ihren Text eine Weile liegen lassen.<br />
Stellen Sie sich vor, Sie w&#228;ren der Lektor eines Verlags oder ein kritischer Professor, ein Blogleser mit wenig Zeit &#8230;</li>
<li><strong>Lesen Sie Ihr Werk mit vier Brillen.</strong><br />
Das hei&#223;t, dass Sie sich beim jeweiligen Lesen nur auf einen Aspekt (Brille) konzentrieren.<br />
Die Inhalts- und Struktur-Brille, die Grammatik- und Stil-Brille,  die Rechtschreib- und Zeichensetzungsbrille, die Topographie- und Layout-Brille.</li>
<li><strong>Lassen Sie andere optimieren.</strong><br />
Geben Sie Ihr Manuskript an verschiedene Personen, die zu Ihrer Zielgruppe geh&#246;ren k&#246;nnten. Seien Sie offen f&#252;r das Feedback ohne sich zu rechtfertigen.</li>
</ul>
<p>Diese Tipps spiegeln meine Erfahrungen mit meinen Schwierigkeiten wider &#8211; und welche L&#246;sungswege ich daf&#252;r gefunden haben. Nat&#252;rlich ist Schreiben ein so pers&#246;nlicher Prozess, dass jeder seinen eigenen Weg finden muss. Deshalb meine Fragen an Sie:</p>
<p><strong>Welche Blockaden oder Schwierigkeiten haben Sie beim Schreiben?<br />
Und welche Auswege haben Sie gefunden?</strong></p>
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<p align="right">una.knipsolina photocase.com<br />
© Iryna Shpulak &#8211; Fotolia.com</p>
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