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	<title>Frauen wollen erwachsene Männer. &#187; Referat</title>
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	<description>Warum Männer sich ablösen müssen, um lieben zu können.</description>
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		<title>Meine siebzehn besten Tipps gegen Schreibblockaden.</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Apr 2008 19:50:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Kopp-Wichmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Über das Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsplatz]]></category>
		<category><![CDATA[Moleskine]]></category>
		<category><![CDATA[Referat]]></category>
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		<description><![CDATA[Mittlerweile schreibe ich ziemlich regelm&#228;&#223;ig. Vor zweieinhalb Jahren begann ich mein erstes Blog. Jetzt ist dieses Buch-Blog dazu gekommen. Bald werde ich mit dem ersten Buch beginnen. Man k&#246;nnte annehmen, dass ich keine M&#252;he habe, mich schriftlich zu &#228;u&#223;ern. Doch das stimmt nicht. Noch im Studium hatte ich Probleme, ein Referat oder eine Semesterarbeit zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://vorsicht-persoenlichkeitsentwicklung.de/wp-content/uploading/schriftsteller_small_fotolia_5270086_xs.jpg" alt="schriftsteller_small_fotolia_5270086_xs.jpg" hspace="6" vspace="6" width="180" height="219" align="left" />Mittlerweile schreibe ich ziemlich regelm&#228;&#223;ig. Vor zweieinhalb Jahren begann ich mein erstes <a href="http://www.seminare4you.de/" class="liexternal"><strong>Blog</strong></a>. Jetzt ist dieses Buch-Blog dazu gekommen. Bald werde ich mit dem ersten Buch beginnen. Man k&#246;nnte annehmen, dass ich keine M&#252;he habe, mich schriftlich zu &#228;u&#223;ern. Doch das stimmt nicht.</p>
<p>Noch im Studium hatte ich Probleme, ein Referat oder eine Semesterarbeit zu schreiben. Ich sa&#223; lange vor dem leeren Blatt (damals 1978 gab es ja noch keinen Computer), schob das Schreiben immer wieder hinaus und schaffte es dann erst unter dem Druck des drohenden Abschlusstermins, die Sache hinter mich zu bringen.</p>
<p>Ganz schlimm wurde es bei der Diplomarbeit. Thema: Die NLP-Technik des Reframings zur Behandlung von Sprech&#228;ngsten bei Studenten (&#252;brigens die erste Diplomarbeit &#252;ber NLP damals!) Ich wusste, dass die Technik, es auf den letzten Dr&#252;cker zu machen bei einer Diplomarbeit nicht gehen w&#252;rde. Ich musste mir etwas einfallen lassen.</p>
<p>In dieser Zeit entwickelte ich intuitiv mehrere Strategien, um meine Blockaden zu &#252;berwinden. Umso &#252;berraschter war ich, als ich in der neuesten Ausgabe der <a href="http://www.beltz.de/html/frm_psyheu.htm" class="liexternal">PSYCHOLOGIE HEUTE</a> einen Artikel von Professor  Hans <a href="http://www.fb10.uni-bremen.de/lehrpersonal/krings.aspx" class="liexternal">Krings </a>&#252;ber das Thema las, der viele meiner damals entwickelten Strategien widergab. Da viele Menschen zwar gerne sprechen aber sich gern davor dr&#252;cken, wenn es darum geht, etwas Schriftliches darzulegen, hier eine &#220;bersicht meiner siebzehn besten Tipps:</p>
<p>Den Schreibprozess kann man in f&#252;nf Phasen unterteilen:</p>
<p><strong>1. VORBEREITEN</strong><span id="more-11"></span></p>
<p>Damit sollte man m&#246;glichst fr&#252;h beginnen. Denn bevor man zum Schreiben kommt, muss man ja recherchieren, viel lesen, dann geht es ans Strukturieren und Gliedern des Themas. Dann erst beginnt das Schreiben und zum Schluss kommt das Optimieren.</p>
<ul>
<li><strong>Trennen Sie diese unterschiedlichen Phasen.</strong><br />
Also nicht schreiben, dann gleich verbessern wollen, dann merken, dass man nicht gen&#252;gend recherchiert hat usw.<br />
Das Trennen der Phasen hilft Ihnen auch, eine ungef&#228;hre Zeitplanung f&#252;r die einzelnen Arbeitsschritte zu planen.<br />
Au&#223;erdem wichtig:</li>
<li><strong>Wo k&#246;nnen Sie am besten schreiben?</strong><br />
Suchen Sie sich einen guten Arbeitsplatz, der Ihre Bem&#252;hungen unterst&#252;tzt und nicht sabotiert.<br />
Die Harry-Potter-Autorin konnte ihren ersten Welterfolg im Café schreiben. Doch das ist nicht f&#252;r jeden die richtige Umgebung. Wenn Sie zu Hause schreiben wollen, m&#252;ssen Sie sich gut gegen m&#246;gliche Ablenkungen (Zeitung, Wohnung aufr&#228;umen, Internetsurfen etc.) abgrenzen k&#246;nnen.<br />
K&#246;nnen Sie das nicht gut, suchen Sie sich einen Ort, wo die Ablenkungen minimal sind. Ich habe damals als Student nur in der Bibliothek gelernt und geschrieben. Wenn ich dann abends nach Hause ging, wusste ich &#8220;Jetzt ist Feierabend!&#8221;</li>
<li><strong>Wann k&#246;nnen Sie am besten schreiben?</strong><br />
Es geht hier um die f&#252;r Ihr Schreiben g&#252;nstigste Tages- oder Nachtzeit. Ich bin zum Beispiel Fr&#252;haufsteher und kann gut morgens um sechs schreiben. Abends dagegen verl&#228;sst mich die Konzentration.<br />
Wichtig ist auch, regelm&#228;&#223;ig zu schreiben. Am besten jeden Tag eine bestimmte Zeit lang. So machen es auch erfolgreiche Schriftsteller. Lieschen M&#252;ller meint ja, dass der Dichter im Garten sitzt, Kaffee trinkt und wartet, bis ihn die Mu&#223;e k&#252;sst. Doch Menschen, die berufsm&#228;&#223;ig schreiben, haben fast immer feste Schreibzeiten. Zum Beispiel von 9 bis 12 und nochmal von 16 &#8211; 19 Uhr.</li>
</ul>
<p><strong>2. PLANEN</strong><img src="http://vorsicht-persoenlichkeitsentwicklung.de/wp-content/uploading/frau_denkt_brille_small_photocaserdae4ah2p5bz.jpg" alt="frau_denkt_brille_small_photocaserdae4ah2p5bz.jpg" hspace="6" vspace="6" width="127" height="194" align="right" /></p>
<ul>
<li><strong>Kl&#228;ren Sie Ihren Schreibzweck.</strong><br />
Wichtig ist die Zielgruppe und Ihre Absicht zu kl&#228;ren, warum Sie etwas schreiben. Also m&#252;ssen Sie sich mit der Frage besch&#228;ftigen:<br />
<em>F&#252;r welchen Auftraggeber -<br />
wollen Sie welche Art von Text  -<br />
f&#252;r welche Leser -<br />
f&#252;r welches Medium -<br />
mit welchem kommunikativen Ziel (Informieren, &#220;berzeugen, Unterhalten)<br />
schreiben?</em></li>
<li><em> </em><strong>F&#252;llen Sie Ihre Speicher.</strong><br />
Damit ist die wichtige Phase des Sammeln von Ideen und Material gemeint. Dann werden Sie sicher auch viel lesen. Das ist auch deshalb wichtig, weil man da Ideen bekommt. Nicht nur &#252;ber neue Themen, sondern auch &#252;ber Fachausdr&#252;cke, Schreibstile u.a.<br />
Bevor ich mein erstes Blog anfing, surfte ich ein halbes Jahr nur auf anderen Blogs herum, um mich kundig zu machen.</li>
<li><strong>Nutzen Sie die WORD-Gliederungshilfe.</strong><br />
Dieser Tipp von Professor Krings war neu f&#252;r mich, werde ich aber ausprobieren.<br />
Da man f&#252;r ein Manuskript ohnehin die Gliederungsfunktion braucht (z.B. um das Inhaltsverzeichnis einfach zu erstellen), kann man auch zuerst damit anfangen und jeden Gliederungspunkt auf mehreren Hierarchieebenen hin und herschieben.</li>
<li><strong>Halten Sie immer ein Notizbuch griffbereit.</strong><br />
Wenn man mal in einem Thema drin ist, arbeitet das Unbewusste dauernd daran. Nicht nur dann, wenn man gerade am Schreibtisch sitzt. Das hat zur Folge, dass man zu den unm&#246;glichsten Zeiten und an verschiedenen Orten pl&#246;tzlich eine Idee hat &#8211; aber gerade der PC nicht da ist. Mir kommen zum Beispiel immer gute Ideen beim Rasieren.<br />
Die L&#246;sung: ein kleines Schreibheft (ich benutze ein <a href="http://moleskine-buecher.de/" class="liexternal">Moleskine</a>), das ich im Jackett oder auf dem Nachttisch habe. Im Auto benutze ich ein kleines Diktierger&#228;t.</li>
</ul>
<p><strong>3. SCHREIBEN</strong></p>
<ul>
<li><strong>Nur schreiben &#8211; nicht korrigieren.</strong><br />
In vielen Ratgebern zum <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kreatives_Schreiben" rel="nofollow" class="liwikipedia">&#8220;Kreativen Schreiben&#8221;</a> wird die Methode des &#8220;keep writing&#8221; empfohlen: also m&#246;glichst drauflos schreiben ohne innezuhalten oder gro&#223; nachzudenken oder gar zur verbessern. Also: Quantit&#228;t vor Qualit&#228;t.<br />
Diesen Tipp befolge ich immer, denn es setzt den &#8220;inneren Kritiker&#8221; f&#252;r die Schreibphase au&#223;er Kraft. Ich verbessere auch keine Rechtschreibfehler in dieser Phase. Einfach nur, um den kreativen Output nicht zu st&#246;ren.</li>
<li><strong>Schreiben Sie, wie Sie sprechen.</strong><br />
Manchmal tendiere ich dazu, mich zu kompliziert auszudr&#252;cken. Wenn ich das dann lese, versuche ich es erneut &#8211; und es wird noch schlimmer. Dann h&#246;re ich auf zu schreiben und stelle mir vor, es einem Freund zu erz&#228;hlen, was ich gerade ausdr&#252;cken will. Erfahrungsgem&#228;&#223; klappt das fast immer, denn beim Sprechen ist auch der &#8220;innere Kritiker&#8221; mit seinen f&#252;r diese Phase &#252;berh&#246;hten literarischen Anspr&#252;chen erst mal ruhig gestellt. (Die Hochphase des Kritikers ist die Optimierungsphase.)</li>
<li><strong>Nicht an Problemen h&#228;ngen bleiben.</strong><br />
<em>&#8220;Du musst nicht den ganzen Stall ausmisten, um das Pferd zu reiten&#8221;</em> war ein Spruch aus einer Ausbildungsgruppe vor zwanzig Jahren, der mich seitdem begleitet. Es ist das Gegenmittel f&#252;r leicht zwanghafte Naturen, die sich bei einer auftretenden Schwierigkeit allzu lange in die Sache verbei&#223;en und so im Schreibprozess stecken bleiben.<br />
Besser ist es, sich nicht von den Problemen unterbrechen zu lassen, sondern einen Vermerk anzubringen (neu formulieren, Quellenangabe suchen etc.) &#8211; und das Pferd zu reiten, will hei&#223;en: weiterschreiben!</li>
</ul>
<p><strong>4. VISUALISIEREN</strong><a href="http://de.fotolia.com/id/762225" class="liimagelink"><img src="http://vorsicht-persoenlichkeitsentwicklung.de/wp-content/uploading/mann-traumt_small_fotolia_762225_xs.jpg" alt="mann-traumt_small_fotolia_762225_xs.jpg" hspace="6" vspace="6" width="201" height="145" align="right" /></a></p>
<ul>
<li><strong>Stellen Sie sich das erreichte Produkt vor.</strong><br />
Dieser Schritt fehlt beim Professor. Ich halte ihn aber aus Erfahrung f&#252;r wichtig &#8211; und f&#252;r sehr motivierend!<br />
So  stelle ich mir  seit einiger Zeit das fertige Buch vor.  Komplett mit Cover, manchmal auch einen Stapel mit meinem Buch in meiner Lieblingsbuchhandlung oder in einem Schaufenster.<br />
Stellen Sie sich Ihr Referat vor, wie Sie es stolz vor Ihren Zuh&#246;ren gehalten haben und genie&#223;en Sie den Applaus. Sehen Sie Ihre Dissertation vor sich, wie Sie sie Ihrem Doktorvater &#252;berreichen.</li>
<li><strong>Stellen Sie sich Ihr Publikum vor.</strong><br />
Wenn Sie ein Buch schreiben, visualisieren Sie eine Gruppe von begeisterten Lesern, die bei einer Lesung  and&#228;chtig an Ihren Lippen h&#228;ngt. Wenn Sie f&#252;r ein Blog texten, stellen Sie sich vor, wie Ihre Blogleser mehrere Emails an Freunde mit einem Link auf Ihr Blog versenden.</li>
<li><strong>Visualisieren Sie Ihre Rezensionen.</strong><br />
Je nachdem, was und f&#252;r wen Sie schreiben, stellen Sie sich vor, in welchen Publikationen Rezensionen zu Ihrem Werk erschienen sind (<em>bei Amazon, in der FAZ, in wissenschaftlichen Fachzeitschriften, auf andren Blogs etc.)</em></li>
</ul>
<p><strong>5. OPTIMIEREN</strong></p>
<ul>
<li><strong>Nehmen Sie diese Phase ernst.</strong><br />
Diese Optimierungsphase ist genauso wichtig wie die Schreibphase. So wie beim exquisiten Kochen das Abschmecken der Sauce und das Garnieren auf dem Teller das ganze Produkt noch verderben oder kr&#246;nen kann.<br />
Mit anderen Worten: planen Sie gen&#252;gend Zeit daf&#252;r ein.</li>
<li><strong>Verschaffen Sie sich eine innere Distanz.</strong><br />
Wenn Sie beim Optimieren noch zu sehr mit sich als Autor identifiziert sind, fallen Ihnen m&#246;glicherweise die auff&#228;lligsten Ungereimtheiten nicht auf.<br />
Deshalb trennen Sie sich von der Schreibphase, indem Sie Ihren Text eine Weile liegen lassen.<br />
Stellen Sie sich vor, Sie w&#228;ren der Lektor eines Verlags oder ein kritischer Professor, ein Blogleser mit wenig Zeit &#8230;</li>
<li><strong>Lesen Sie Ihr Werk mit vier Brillen.</strong><br />
Das hei&#223;t, dass Sie sich beim jeweiligen Lesen nur auf einen Aspekt (Brille) konzentrieren.<br />
Die Inhalts- und Struktur-Brille, die Grammatik- und Stil-Brille,  die Rechtschreib- und Zeichensetzungsbrille, die Topographie- und Layout-Brille.</li>
<li><strong>Lassen Sie andere optimieren.</strong><br />
Geben Sie Ihr Manuskript an verschiedene Personen, die zu Ihrer Zielgruppe geh&#246;ren k&#246;nnten. Seien Sie offen f&#252;r das Feedback ohne sich zu rechtfertigen.</li>
</ul>
<p>Diese Tipps spiegeln meine Erfahrungen mit meinen Schwierigkeiten wider &#8211; und welche L&#246;sungswege ich daf&#252;r gefunden haben. Nat&#252;rlich ist Schreiben ein so pers&#246;nlicher Prozess, dass jeder seinen eigenen Weg finden muss. Deshalb meine Fragen an Sie:</p>
<p><strong>Welche Blockaden oder Schwierigkeiten haben Sie beim Schreiben?<br />
Und welche Auswege haben Sie gefunden?</strong></p>
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© Iryna Shpulak &#8211; Fotolia.com</p>
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