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	<title>Frauen wollen erwachsene Männer. &#187; Hakomi</title>
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	<description>Warum Männer sich ablösen müssen, um lieben zu können.</description>
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		<title>Buchrezension eines HAKOMI-Psychotherapeuten</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Apr 2009 17:35:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Kopp-Wichmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Hakomi]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem ich w&#228;hrend meines Psychologiestudiums Ausbildungen in Transaktionsanalyse und Hypnotherapie nach Milton Erickson absolviert hatte, war ich von dem k&#246;rperorientierten Ansatz der HAKOMI-Methode ab dem ersten Workshop mit Ron Kurtz und Halko Weiss fasziniert. In der Folge organisierte ich die erste Ausbildungsgruppe in dieser in Deutschland bis dato unbekannten Methode. Im Jahr 1982 gr&#252;ndeten Freunde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.vorsicht-persoenlichkeitsentwicklung.de/wp-content/uploading//hakomi.jpg" class="liimagelink"><img class="alignleft size-full wp-image-462" title="hakomi" src="http://www.vorsicht-persoenlichkeitsentwicklung.de/wp-content/uploading//hakomi.jpg" alt="hakomi" width="109" height="128" /></a>Nachdem ich w&#228;hrend meines Psychologiestudiums Ausbildungen in Transaktionsanalyse und Hypnotherapie nach <a href="http://www.meg-hypnose.de/" target="_self" class="liexternal">Milton Erickson</a> absolviert hatte, war ich von dem k&#246;rperorientierten Ansatz der HAKOMI-Methode ab dem ersten Workshop mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hakomi" target="_self" rel="nofollow" class="liwikipedia">Ron Kurtz</a> und Halko Weiss fasziniert.</p>
<p>In der Folge organisierte ich die erste Ausbildungsgruppe in dieser in Deutschland bis dato unbekannten Methode. Im Jahr 1982 gr&#252;ndeten Freunde und ich das HAKOMI-Institute of Europe, dem ich als Lehrtherapeut &#252;ber zwanzig Jahre angeh&#246;rte. Noch heute ist meine Arbeitsweise stark von den Prinzipien und dem Geist der Methode gepr&#228;gt.</p>
<p>Es freut mich sehr, dass ein Kollege aus dem Lehrteam f&#252;r den Instituts-Rundbrief mein Buch gelesen und besprochen hat.</p>
<h2>Hier seine Rezension:</h2>
<p>In seinem soeben erschienen Buch widmet sich  Roland Kopp-Wichmann &#8211; HAKOMI-Therapeut und ehemaliger Mitbegr&#252;nder des Instituts &#8211; der Entwicklung der Geschlechtsrollenidentit&#228;t und Reifung des m&#228;nnlichen  Geschlechts vom Jungen  zum erwachsenen Mann.<br />
Um es gleich zu sagen, es ist ein gewiss nicht nur f&#252;r M&#228;nner interessantes <span id="more-460"></span> und anregendes Buch! Auch allen Frauen sei es w&#228;rmstens empfohlen, den verschiedenen in diesem Buch dargestellten Blickwinkeln  auf uns M&#228;nner und unsere Werdensgeschichte  ein wenig Zeit zu widmen.<br />
Beginnend mit einer einfachen Definition, f&#252;r die Bezeichnung was aus seiner Sicht wesentlich f&#252;r die Bezeichnung „erwachsener Mann“  ist, beleuchtet der Autor verschiedene Aspekte des Mann-Werdens und Mann-Seins. Mit einm Blick aus systemischen Blickwinkeln – besonders in der ersten H&#228;lfte des Buches, die aber auch auf verschiedene theoretische Ans&#228;tze eingeht – und garniert mit vielen kleinen Beispielen aus der Realit&#228;t des Lebens, entwirft er Schritt f&#252;r Schritt ein differenziertes Bild des Mannes in unserer heutigen Zeit und Gesellschaft.</p>
<p>Dabei steht unter anderem die Abl&#246;sung vom Elternhaus als notwendiger Schritt im Zentrum seiner Aufmerksamkeit und Perspektivenentwicklung, um sich zu einem verantwortungs- und liebesf&#228;higen erwachsenen Mann zu entwickeln. Auch rollen, zweiten spezifische Blickwinkel werden in einer guten Mischung von humorvoller und ernster Darstellung pr&#228;sentiert: Jungen (M&#228;nner) und ihre Eltern, M&#228;nner als V&#228;ter, Ehem&#228;nner, M&#228;nner im Berufsleben, M&#228;nner unter sich, M&#228;nner und Frauen &#8230;</p>
<p>HAKOMI-Spezifisches finden wir vor allem in der mehr praktisch orientierten zweiten H&#228;lfte des Buches. Anregendes finden die Leser in einem Test f&#252;r M&#228;nner (&#8220;Wie erwachsen bin ich?&#8221;) in vielen &#220;bungen und Experimenten zur praktischen Umsetzung f&#252;r das &#8220;Mann-Werden&#8221;, die im wesentlichen aus der HAKOMI-Methode entnommen sind (Achtsamkeit, K&#246;rperwahrnehmung, Glaubenss&#228;tze, Sichtweise von Symptomen &#8230;</p>
<p>Das Buch ist insgesamt leicht und locker zu lesen &#8211; erfreuliche &#8220;nur&#8221; knapp 200 Seiten &#8211; und anregend, &#252;ber die eigene Identit&#228;t als Mann zu reflektieren (als Frau &#252;ber die Geschichte, Identit&#228;t und Rolle des Partners oder auch des Sohnes und der daraus beeinflussten Beziehungsrealit&#228;t).</p>
<p>Abschlie&#223;end sei gesagt, dass es viel Spa&#223; gemacht, das Buch zu lesen. Ich halte es f&#252;r sehr gut geeignet, an Klienten und Klientinnen weiter zu geben bzw. weiter zu empfehlen. Es bietet auch viel Material f&#252;r die Arbeit mit M&#228;nnern oder M&#228;nnergruppen.</p>
<p><strong><a href="http://www.vorsicht-persoenlichkeitsentwicklung.de/wp-content/uploading//hajo.jpg" class="liimagelink"><img class="alignleft size-full wp-image-461" title="hajo" src="http://www.vorsicht-persoenlichkeitsentwicklung.de/wp-content/uploading//hajo.jpg" alt="hajo" width="80" height="80" /></a></strong>Diese Rezension schrieb <strong>Hans-Joachim Diehl</strong><br />
Diplom P&#228;dagoge, Lehrtherapeut und Trainer des HAKOMI Institute, Heilpraktiker f&#252;r Psychotherapie, systemischer Paar- und Familientherapeut. Psychotherapeutische T&#228;tigkeit seit 1981, 10-j&#228;hrige Berufserfahrung in der station&#228;ren Suchttherapie. Leiter des Kinderschutz-Zentrums und eigene Praxis in Heidelberg (Einzel-, Paar-, Familien- und Gruppentherapie sowie Supervision).</p>
<h2>&#220;ber HAKOMI</h2>
<p>HAKOMI® ist ein Wort der Hopi-Indianer mit einer modernen und einer archaischen Bedeutung. Modern l&#228;&#223;t es sich als Frage “Wer bist du?” und als Aussage ”Der, der du bist” &#252;bersetzen. Und genau dieser &#220;bergang von der Frage zur Feststellung ist Gegenstand wachstumsorientierter Psychotherapie. Die fortschreitende (Wieder-) Entdeckung des Selbst ist die Aufgabe einer Therapie.</p>
<p>Die archaische Bedeutung von HAKOMI® ist:<br />
”Wie stehst du in Beziehung zu diesen vielen Bereichen?” Das kann man auch so &#252;bersetzen:</p>
<blockquote><p>”Welchen Standpunkt nimmst du gegen&#252;ber den einzelnen Aspekten des Lebens ein?”<br />
&#8220;Wie stehst du zum Beispiel zum spirituellen Bereich, zum materiellen Bereich, zu den gro&#223;en Lebensthemen?&#8221;<br />
&#8220;Wie zum Beispiel stehst du zu Freundschaft und Liebe?&#8221;<br />
&#8220;Was ist deine Einstellung Gott und den Menschen gegen&#252;ber, zu Freiheit und Verantwortlichkeit?&#8221;<br />
&#8220;Wie stehst du bez&#252;glich all dieser Bereiche?&#8221;</p></blockquote>
<p>Nun, entweder wei&#223;t du, wie du dazu stehst, oder du wei&#223;t es nicht. Therapie bedeutet, etwas dar&#252;ber herauszufinden. Sie dreht sich in erster Linie um Entdeckungen, n&#228;mlich um die Frage, wer du bist, und um deine tiefsten emotionalen Einstellungen. Es geht nicht nur darum, wer du glaubst, zu sein. Es geht nicht um etwas, das du nur intellektuell begreifen kannst. Es geht darum, wer du im tiefsten Grunde deines Herzens bist.«</p>
<p>Einige Links:</p>
<p><a href="http://www.hakomi.de" target="_self">HAKOMI Institute of Europe<br />
</a><a href="http://www.hakomiinstitute.com/" target="_self" class="liexternal">HAKOMI International</a></p>
<p><a href="http://hakomi.de/100/Literatur.html" target="_self" class="liexternal">B&#252;cher &#252;ber die Methode</a></p>
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