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	<title>Frauen wollen erwachsene Männer. &#187; Gleichberechtigung</title>
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	<description>Warum Männer sich ablösen müssen, um lieben zu können.</description>
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		<title>Ist der Mann in der Krise? Oder ist die Krise im Mann?</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Apr 2009 17:29:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Kopp-Wichmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Partnerschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichberechtigung]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Mann]]></category>
		<category><![CDATA[Midlife]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Mann sei in der Krise, t&#246;nt es immer lauter. Was steckt dahinter? Interessante Antworten dazu gibt in einem Interview der Ober&#246;sterreichen Nachrichten die Berliner Journalistin Ines Kappert. O&#214;N: Warum ist die Krise des Mannes ein Thema? Kappert: Weil das Rollenverst&#228;ndnis im Umbruch ist. Gr&#252;nde daf&#252;r sind, dass der Mann als Ern&#228;hrer zunehmend zur&#252;ckgedr&#228;ngt wird, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><span style="color: #0000ff;"><a href="http://www.vorsicht-persoenlichkeitsentwicklung.de/wp-content/uploading//angst-vor-chefin-xs-fotolia_123419.jpg" class="liimagelink"><img class="alignleft size-full wp-image-473" title="Mann in der Krise www.fotolia.com" src="http://www.vorsicht-persoenlichkeitsentwicklung.de/wp-content/uploading//angst-vor-chefin-xs-fotolia_123419.jpg" alt="Mann in der Krise www.fotolia.com" width="198" height="243" /></a><em><span style="color: #000080;">Der Mann sei in der Krise, t&#246;nt es immer lauter. Was steckt dahinter?</span></em></span></h2>
<p>Interessante Antworten dazu gibt in einem Interview der <a href="http://www.nachrichten.at/ratgeber/familie/art124,109227" target="_self" class="liexternal">Ober&#246;sterreichen Nachrichten</a> die Berliner Journalistin Ines Kappert.</p>
<p class="Int_Frage" style="text-align: justify;"><em>O&#214;N: Warum ist die Krise des Mannes ein Thema?</em></p>
<p><strong>Kappert: </strong>Weil das Rollenverst&#228;ndnis im Umbruch ist. Gr&#252;nde daf&#252;r sind, dass der Mann als Ern&#228;hrer zunehmend zur&#252;ckgedr&#228;ngt wird, Frauen st&#228;rker ins Erwerbsleben eintreten und entsprechende Anspr&#252;che reklamieren. Auch die &#246;konomische Situation f&#252;r den durchschnittlichen Mann hat sich deutlich versch&#228;rft. Gerade in westlichen Industriegesellschaften sind gewisse Privilegien nur durch das Mann-Sein nicht mehr gegeben. M&#228;nner m&#252;ssen Akzeptanz und Anerkennung heute deutlich h&#228;rter erwirtschaften. Der Leistungsdruck hat zugenommen.<br />
&#8230;</p>
<p><em>Wenn – wie oft behauptet wird – jede Krise eine Chance bietet, wo w&#228;re die f&#252;r den Mann?</em></p>
<p class="Int_Antwort" style="text-align: justify;"><strong>Kappert:</strong> Es g&#228;be die Chance, sich von der Idee zu verabschieden, dass richtige M&#228;nnlichkeit erst dann erlangt werden kann, wenn <span id="more-471"></span>man &#252;berlegen ist. Das klassische M&#228;nnlichkeitskonstrukt basiert ja darauf, dass man andere Positionen wie Frau-Sein, Schwul-Sein, Schwarz-Sein abwertet und dar&#252;ber seine eigene Identit&#228;t schafft. Das hei&#223;t, es ist ein hierarchisches Modell, kein dialogisches Modell. Das hierarchische Modell hat immer den Anspruch, dominant sein zu m&#252;ssen und bringt einen enormen Leistungsdruck mit sich. M&#228;nner haben Privilegien, aber sie sind auch in diesem Leistungs-Korsett gefangen. Sie m&#252;ssen einfach immer besser sein, wenn sie sich in ihrer Rolle wohlf&#252;hlen wollen. Die Chance liegt darin, dass man begreift, dass in der Gleichberechtigung oder im dialogischen Prinzip auch eine Entlastungsm&#246;glichkeit steckt. Der Mann muss nicht immer besser sein.<br />
&#8230;</p>
<p class="Int_Frage" style="text-align: justify;"><em>O&#214;N: Gibt es sie schon, die „nicht besseren M&#228;nner“?</em></p>
<p class="Int_Antwort" style="text-align: justify;"><strong>Kappert: </strong>Neue V&#228;ter sind Beispiele, wie sich das Prinzip F&#252;rsorge in das Selbstverst&#228;ndnis von M&#228;nnlichkeit integrieren l&#228;sst, ohne dass man deshalb als Memme deklariert wird. Das ist eine gro&#223;e Chance, weil sie den Zugang zu einer bestimmten emotionalen Welt erm&#246;glicht. Den fehlenden Zugang zur Emotion, zum Gef&#252;hl beklagen diese Krisenszenarien ja massiv. Diese M&#228;nner sind abgeschnitten von ihren Gef&#252;hlen und kippen deshalb in die Depression.<br />
&#8230;</p>
<p class="Int_Frage" style="text-align: justify;"><em>O&#214;N: Dennoch: Man spricht von einer Krise der Eliten, und die m&#228;nnliche Monokultur in F&#252;hrungsetagen ist offensichtlich…</em></p>
<p class="Int_Antwort" style="text-align: justify;"><strong>Kappert: </strong>Sicher. Wobei ich glaube, dass mangelnde Selbstkritik Teil des Problems ist. Ich sehe keinen Ansatz, dass es diese Selbstkritik nunmehr gibt, die ja wieder eine Umgestaltung von M&#228;nnlichkeitskonzeption in Gang setzen m&#252;sste.</p>
<p class="Int_Frage" style="text-align: justify;"><em>O&#214;N: Wie w&#252;rden Sie den Ausweg aus dem anma&#223;enden m&#228;nnlichen Denken beschildern?</em></p>
<p class="Int_Antwort" style="text-align: justify;"><a href="http://www.vorsicht-persoenlichkeitsentwicklung.de/wp-content/uploading//kappert.jpg" class="liimagelink"><img class="size-full wp-image-472 alignright" title="Ines Kappert Krise der M&#228;nner Foto: privat" src="http://www.vorsicht-persoenlichkeitsentwicklung.de/wp-content/uploading//kappert.jpg" alt="Ines Kappert Krise der M&#228;nner Foto: privat" width="94" height="127" /></a><strong>Kappert: </strong>Selbstkritik – jenseits der Selbstzerst&#246;rung. Das Problem ist ja, dass das patriarchale Prinzip M&#228;nnlichkeit keine Selbstkritik vertr&#228;gt, weil es ein ganz starres Konstrukt ist. Wenn kritisiert wird, steht sofort die Identit&#228;t in Frage. Deshalb w&#228;re der Ausweg die Integration von Selbstkritik und Dialogf&#228;higkeit.</p>
<p class="Int_Antwort" style="text-align: justify;">Ines Kappert ist u.a. Meinungsredakteurin der »tageszeitung« (taz). Hier einige ihrer <a href="http://www.single-generation.de/kohorten/golf/ines_kappert.htm" target="_self" class="liexternal">Ver&#246;ffentlichungen.</a></p>
<p class="Int_Antwort" style="text-align: justify;">PS: Interessanterweise kommt Frau Kappert zu &#228;hnlichen Ursachen in ihrer Betrachtung der M&#228;nnerkrise: unangemessene Hierarchie aufgrund eines partriarchalischen Beziehungsverst&#228;ndnisses, Gef&#252;hlsverdr&#228;ngung und Kritikempfindlichkeit.</p>
<p class="Int_Antwort" style="text-align: justify;">PS: Gerade entdecke ich auch noch diesen passenden Artikel auf <a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,601269,00.html" target="_self" class="liexternal">SPIEGEL-Online</a></p>
<h2><a href="#respond" class="liimagelink"><img class="alignleft size-full wp-image-1026" title="kommentar" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2009/02/article-32.png" alt="kommentar" width="32" height="32" /> Was meinen Sie zur Krise des Mannes?</a></h2>
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<p style="text-align: right;">Foto: fotolia.com</p>
<p style="text-align: right;"><small></small></p>
<p><small></small></p>
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