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	<title>Frauen wollen erwachsene Männer. &#187; geliebte</title>
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	<description>Warum Männer sich ablösen müssen, um lieben zu können.</description>
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		<title>Ein Interview &#252;ber das Buch in der RHEIN-NECKAR-ZEITUNG</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Mar 2009 05:01:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Kopp-Wichmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Über das Buch]]></category>
		<category><![CDATA[affäre]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
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		<category><![CDATA[vortrag]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Ein Mann zu sein, lernt man von M&#228;nnern&#8221; Diplom-Psychologe Roland Kopp-Wichmann &#252;ber M&#228;nner, die nicht erwachsen wurden, und die Rolle von Geliebten. Von Birgit Sommer Haben manche M&#228;nner eine zweite unsichtbare Nabelschnur, die sie daran hindert, das Leben eines Erwachsenen zu f&#252;hren? Der Heidelberger Diplom-Psychologe und Paartherapeut Roland Kopp-Wichmann (Foto: Kresin) hat ein kurzweiliges Buch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><em><strong><img class="aligncenter size-full wp-image-372" title="rnz-interview_22" src="http://www.vorsicht-persoenlichkeitsentwicklung.de/wp-content/uploading//rnz-interview_22.jpg" alt="rnz-interview_22" width="498" height="189" /></strong></em></h2>
<h2>&#8220;Ein Mann zu sein, lernt man von M&#228;nnern&#8221;</h2>
<p><em><strong>Diplom-Psychologe Roland Kopp-Wichmann &#252;ber M&#228;nner, die nicht erwachsen wurden, und die Rolle von Geliebten.</strong></em><br />
<em>Von Birgit Sommer</em></p>
<p>Haben manche M&#228;nner eine zweite unsichtbare Nabelschnur, die sie daran hindert, das Leben eines Erwachsenen zu f&#252;hren? Der Heidelberger Diplom-Psychologe und Paartherapeut Roland Kopp-Wichmann (Foto: Kresin) hat ein kurzweiliges Buch &#252;ber die mangelnde Abl&#246;sung der M&#228;nner von ihren Eltern geschrieben und dar&#252;ber, wie die Paarbeziehung davon beeinflusst wird. Sein tr&#246;stlicher Tipp: &#8220;Eine Krise ist keine Katastrophe. Nutzen Sie sie als Lernfeld.&#8221;</p>
<p><strong>Ist Ihr Buch „Frauen wollen erwachsene M&#228;nner“ f&#252;r M&#228;nner oder f&#252;r Frauen gedacht?</strong><br />
K-W: Eigentlich ist es f&#252;r M&#228;nner geschrieben, aber m&#246;glicherweise werden sich Frauen mehr daf&#252;r interessieren. Frauen leiden mehr an Beziehungen, M&#228;nner sehen das Problem oft nicht.<br />
<strong>Warum wollen Frauen erwachsene M&#228;nner?</strong><br />
K-W: Weil man nur mit ihnen eine <span id="more-361"></span>erwachsene Beziehung f&#252;hren kann. Sonst ist es oft unausweichlich, dass die Frauen in eine Mutterrolle gedr&#228;ngt werden. Die meisten Frauen aber wollen einen Mann.<br />
<strong>Woran erkennt man erwachsene M&#228;nner?</strong><br />
K.-W: Daran, dass es ihnen gelingt, eine intime Beziehung zu einem erwachsenen Menschen zu kn&#252;pfen und sie &#252;ber eine l&#228;ngere Zeit hinweg aufrecht zu erhalten. Das ist wichtiger, als dass man im Beruf seinen Mann steht. Ein Hausmann kann erwachsener sein als einer, der eine Abteilung leitet. Vielen M&#228;nnern f&#228;llt es schwer, sich auf partnerschaftlicher Ebene mit ihrer Frau auseinanderzusetzen. Im Beruf, in einer Hierarchie, k&#246;nnen es die meisten ganz gut. Im privaten Bereich spielen andere Voraussetzungen eine Rolle. Da ist es ein Vorteil und ein Nachteil zugleich, dass man vieles aushandeln muss.<br />
<strong>Erwachsene m&#252;ssen sich von ihrer Herkunftsfamilie l&#246;sen k&#246;nnen, schreiben Sie.</strong><br />
K-W-: Das ist wesentlich. Kleine Kinder sind n&#228;her bei der Mutter, auch in Kindergarten und Grundschule haben Jungen heute mit Frauen zu tun und wenig m&#228;nnliche Vorbilder. Umso wichtiger ist es, dass sie etwa ab dem neunten Lebensjahr immer wieder aus dem m&#252;tterlichen Einflussbereich genommen werden.<br />
Ein Mann zu sein, lernt man von M&#228;nnern. Viele V&#228;ter sind aber nicht pr&#228;sent, etwa, weil sie angespannt arbeiten oder emotional nicht greifbar sind. Oder weil die Kinder allein bei der Mutter aufwachsen. Wenn ein Junge beispielsweise bei einer alleinerziehenden Mutter als Partnerersatz herangezogen wird, kann er sich dem schwer entziehen, weil damit ja auch eine gro&#223;e Aufwertung verbunden ist. Wenn er sich da nicht l&#246;sen kann, kann er zum Muttersohn werden oder er bezieht eine rebellische Position und entwickelt Macho-All&#252;ren.</p>
<p><strong>Sind also die M&#252;tter schuld?</strong><br />
K.-W: Schuld ist niemand, aber es gibt verschiedene Einfl&#252;sse. Zum Beispiel die Entwicklung, dass Frauen ein Kind wollen, aber keinen Mann – als w&#228;re der Vater &#252;berfl&#252;ssig. Was fehlt, ist die Emanzipation der M&#228;nner.</p>
<p><strong>In welche Richtung m&#252;ssen sich M&#228;nner emanzipieren?</strong><br />
K.-W: Sie m&#252;ssen sich mehr um Beziehungsfragen und ihre eigenen Gef&#252;hle k&#252;mmern. Und sie sind gefordert, ihren Standpunkt einzubringen und nicht gleich nachzugeben, um auf einer Ebene mit der Partnerin verhandeln zu k&#246;nnen. Ein wesentlicher Punkt ist: Man ist dann erwachsen, wenn man sich von seinen Eltern abgel&#246;st hat. M&#228;nner haben oft zu lange Kontakt zur eigenen Familie, meist zur Mutter. Das ist manchmal Liebe, aber oft sind es Schuldgef&#252;hle. Etwa das Gef&#252;hl, sich k&#252;mmern zu m&#252;ssen.</p>
<p><strong>Was verhindert eine Abl&#246;sung? </strong><br />
K.-W: Es handelt sich immer um den Konflikt, sich nicht abgrenzen zu d&#252;rfen, der kleine, liebe Junge bleiben zu m&#252;ssen, der die Mutter nicht verletzen darf.  Das alles hat auch Auswirkungen auf die Sexualit&#228;t. Ob man eine Wohngemeinschaft bildet oder als Mann und Frau lebt, das entscheidet sich im Schlafzimmer. Bestimmte M&#228;nner &#252;bertragen ihr Mutterbild auf die eigene Ehefrau und suchen sich dann eine Geliebte. Der eigentliche Konflikt ist ihnen nicht bewusst.<br />
<strong>Welche Wege gibt es f&#252;r diese M&#228;nner dann noch zur Abl&#246;sung? </strong><br />
K.-W.:  Sie m&#252;ssen an ihrem M&#228;nnerbild und an ihrer Identit&#228;t arbeiten. In meinem Buch gibt es dazu &#220;bungen, die man ausprobieren kann.<br />
<strong>Das ist ja richtige Arbeit.</strong><br />
K-W.: Das ist Arbeit, die aus meiner Sicht auch nie ganz fertig sein kann, weil immer neue Herausforderugnen kommen. F&#252;r viele M&#228;nner ist es neu, dass es an der eigenen Pers&#246;nlichkeit oder in der Beziehung mit der Ehefrau etwas zu arbeiten gibt. Beim Klavierspielen oder beim Golfspiel ist ihnen sofort klar, dass es nicht ohne Einsatz geht.<br />
<strong>Haben Sie einen Tipp f&#252;r Frauen?</strong><br />
K.-W.: Frauen sp&#252;ren, wenn ihnen die Mutterrolle angetragen wird. Sie sollten sie nicht &#252;bernehmen, deutlich ablehnen und konsequent handeln.</p>
<p style="text-align: right;">RHEIN-NECKAR-ZEITUNG 7./8. M&#228;rz, Seite 3<br />
Oder hier als Link zur <a href="http://tinyurl.com/dg67pf" target="_self" class="liexternal">Rhein-Neckar-Zeitung</a></p>
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