Dez 05 2009

Sie haben einen Macho als Partner? Hier kommt Trost.

Mise en page 1Eine Ausdrucksform des unerwachsenen Mannes ist ja der Macho. Und das Zusammenleben mit so einem Mann kann aufregend, amüsant und schmeichelhaft sein.

Aber es hat auch Schattenseiten. Darüber sprach jetzt erstaunlich offen Bernadette Chirac, die Frau von Frankreichs Ex-Präsident Jacques Chirac in einem Interview mit PARIS MATCH.

Hier einige Beispiele aus dem Eheleben der beiden, das der Frau nehmend auf die Nerven geht:

  • Er sei ein Mann, „der glaubt, dass der Platz einer Frau aufrecht stehend hinter dem Stuhl ist, um den Mann zu bedienen“,
  • Ihr Mann verkrafte es nicht, wenn sie alleine ausgehe. Er frage sie dann, ob sie wisse, dass es ihre Aufgabe sei, sich um ihn zu kümmern.
  • Und wenn er koche, sei es „grauenvoll“. „Er macht unglaublich viel Geschirr dreckig und meckert dann, wenn ich nicht schnell genug komme, um ihm zu helfen.“
  • Gemeinsam Fernsehen sei gleichfalls schwer auszuhalten: „Er philosophiert dauernd herum und ich kann dann nicht mehr zuhören.“  Darüber hinaus sei er beim Hin- und Herschalten zwischen der Programmen „König“. Er wolle immer alles sehen, „was auf den anderen Kanälen gesagt wird.“
  • Das Gassigehen mit dem neuen Hund bleibt jedenfalls an Madame Chirac hängen. „Wenn er raus muss, muss ich mich natürlich darum kümmern.“

Machos sind ähnlich wie Muttersöhne, Prinzen oder Cowboys Männer, die sich innerlich – manchmal auch äußerlich – nicht von ihrer Mutter gelöst haben.

In der Partnerschaft übertragen Sie dann – zimelich unbewusst – dieses Mutterbild und die entsprechenden Wünsche auf die Frau. Aber zu dem ganzen Arrangement gehören immer zwei Menschen. Das heißt, es hat auch etwas mit den Frauen zu tun, dass sie sich solche Männer aussuchen und dieses Macho-Verhalten tolerieren oder unterstützen.

Genaueres darüber kann man in meinem Buch nachlesen.

kommentar Haben Sie Erfahrungen mit Machos?
Wie gehen Sie damit um?

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Foto: © Paris Match

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Jul 19 2009

„Hotel Mama“ im Fernsehen.

hotel mama, muttersohn, frauen wollen erwachsene maennerViele junge Erwachsene leben noch immer im „Hotel Mama“ und liegen ihren Eltern auf der Tasche. Keiner von ihnen hat jemals gearbeitet, gekocht, geputzt oder ist auf eigenen Beinen gestanden. Doch jetzt ist Schluss damit! Es wird Zeit, dass die Kinder endlich erwachsen werden und ihr Leben selbst in die Hand nehmen.

So beginnt der Ankündigungstext der Fernsehsehsendung „Schluss mit Hotel Mama“ auf kabel eins. Das Konzept ist anderen Sendungen nachempfunden:

Die verzweifelten Eltern greifen zum letzten Mittel und werfen die Faulenzer und Drückeberger einfach aus dem Haus. Rund einen Monat lang müssen die „Kinder“ versuchen, auf eigenen Füßen zu stehen. Weiterlesen »

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Jul 04 2009

Alarm: auch Lehrer sind vom Aussterben bedroht!

saurier-xs-a-ralf-kraft-fotoliacomDie Liste der Spezies, die ausgestorben oder davon bedroht sind, ist lang.  Neben dem Schweinsfuß-Nasenbeutler, dem Nacktbrustkänguru auch der sardischer Pfeifhase und sogar die Großohrhüpfmaus. Hier die komplette Liste.

Nun ist Aussterben ein natürlicher Vorgang, der zur Evolution gehört. Nach Schätzungen von Wissenschaftlern sind bisher ca. 500 Millionen Tierarten ausgestorben. Das sind über 99% aller Tierarten. Auch in der Wirtschaft gehört das Aussterben (Märklin, Rosenthal,Schiesser, Quimonda, Quelle, Opel)  zur  Selektion, wenn man es ganz darwinistisch betrachtet.

Doch es gibt eine Gattung, deren Verlust uns alle doch nachhaltiger trifft als der Verzicht auf den Rauchgrauen Flughund.

Der Lehrer ist eine aussterbende Gattung.

Also zumindest im Südwesten  Republik, meinem Standort. Wer selber Kinder im schulpflichtigen Alter hat, kennt die Misere. In Kindergärten ist das Personal fast ausschließlich weiblich. Aber auch an Grundschulen,  Realschulen und Gymnasien sind vierlerorts männliche Lehrer fast so selten zu treffen wie in Deutschland der Braunbär. Die Situationwird sich künftig noch verschärfen, denn mehr als zwei von drei Lehramtsstudenten im Südwesten sind Frauen. Hinzu kommt die wachsene Zahl alleinerziehender Frauen.

Die Folgen  dieser zunehmend männerlosen Kindheit sind fatal, warnen Psychotherapeuten und die Grünen im Stuttgarter Landtag:lehrer-tafel-xs-a-howard-sandler-fotoliacom

  • Jungen fehlen für ihre Entwicklung einer männlichen Identität oft gute männliche Vorbilder.
  • Jungen orientieren sich demzufolge oft an unrealistisch überhöhten und gewaltbereiten Leitbildern aus Fernsehen und Computerspielen.
  • Auch bei Mädchen verfestigt sich durch das Fehlen männlicher Lehrer die Vorstellung, dass erzieherische und soziale Aufgaben grundsätzlich Frauensache sei.

Was sind die Gründe für das „Aussterben“ der Gattung des „gemeinen Lehrers“?

Wie bei den Tierarten spielen veränderte Umweltbedingungen und eine Einschränkung der notwendigen Nahrungsgrundlagen eine wesentliche Rolle. So sind Grundschullehrer im Vergleich zu Haupt- und Realschullehrern in der Besoldung stark benachteiligt.

Wichtiger für den Männermangel im Lehrerberuf ist jedoch die geringe gesellschaftliche Wertschätzung des Lehrerberufs und die oft überzogene Kritik an Lehrkräften.

Welche Gründe sehen Sie für das Verschwinden der Lehrer?

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Angeregt durch einen Artikel in der Stuttgarter Zeitung

Foto: © Howard Sandler,  Ralf Kraft – Fotolia.com

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Jun 23 2009

Rezension auf dem Blog „frauenverstehen.ch.“

Foto: privat„Was will das Weib?“ Mit dieser Frage, an der ja schon Sigmund Freud resignierte, beschäftigt sich der Autor Logan in seinem Blog „frauenverstehen“.

Wie er dazu kam, beschreibt er so:

„Eines Tages merkte ich, dass ich nicht schlau wurde aus den Frauen und setzte mir zum Ziel, sie verstehen zu können. Ich begann mir Gedanken zu machen, las Bücher, besuchte Seminare, sprach Hunderte von Frauen an und versuchte sie zu verführen. Dabei stellte ich fest, dass Frauen überhaupt nicht so sind, wie ich immer dachte. Die ganze Welt ist anders. Seither befinde ich mich auf einer Reise und mache Erfahrungen, die ich nie für möglich gehalten hatte. Begleite mich!“

Mein Buch „Frauen wollen erwachsene Männer“ gibt ja eine Antwort auf die Blog-Frage „Was will das Weib?“ und so hat der Autor mein Buch gelesen und auf seinem Blog eine ausführliche Rezension veröffentlicht.

Hier sein Fazit zu dem Buch:

Mir scheint, dass der Autor unter einem erwachsenen abgelösten Mann etwa das Gleiche versteht, wie ich unter einem Alpha: ein unabhängiger, männlicher, starker Mann, wobei der Autor weniger Wert auf die starke männliche Seite zu legen scheint. Er meint, dass sich der Mann von zu Hause ablösen muss und dann ist er ein MANN. Sich ablösen ist sicher eine gute Sache, ich frage mich allerdings ob man allein dadurch ein MANN wird. Meines Erachtens ist Männlichkeit etwas, das man sich zusätzlich erarbeiten muss.

Das Buch geht davon aus, dass beide Partner ihre Beziehung verbessern wollen. Natürlich ist das nahe liegend, denn nur diese Paare besuchen eine Therapie. In diesen Fällen ist wohl das Zwiegespräch sehr hilfreich. Ich bin ja kein Zwiegesprächexperte, jedoch erhalten beide durch das offene Gespräch die Möglichkeit sich selbst weiterzuentwickeln und es bewirkt Wohlfühlen.

Ich sage hier immer wieder es brauche zwischen Mann und Frau das Gefühl der sexuellen Anziehung und des Wohlfühlens. Das Zwiegespräch erzeugt Wohlfühlen, aber keine Anziehung. Jedoch scheint mir die fehlende Anziehung in vielen Fällen das Problem einer Beziehung zu sein. Aber eben, wo es an Anziehung fehlt, wird das Paar nicht gemeinsam zur Therapie gehen.

Es ist ein politisch korrektes Buch, das heißt es richtet sich vor allem an Männer, aber auch Frauen werden es mögen. Es propagiert gleichberechtigte Beziehungen. Das ist etwas Schönes, aber es geht immer nur um das Wohlfühlen. Mir kommt einfach die sexuelle Anziehung zu kurz. Klar wollen Frauen gleichberechtigt sein und das ist auch in Ordnung so. Aber sie wollen auch einen männlichen Mann, der sagen kann, wo’s lang geht. Sie wollen einen starken Mann. Das ist, was die Leidenschaft und das Feuer in eine Beziehung bringt!

Das soll jetzt aber nicht negativ klingen. Ich las das Buch gerne, erhielt ein paar neue Einsichten und musste oft schmunzeln, vor allem bei den vielen Beispielen aus der Praxis des Autors.

kommentar Was meinen Sie dazu?
Wollen Frauen einen Mann, der sagt, wo’s langgeht?

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Foto: © privat

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Jun 17 2009

Ein Interview über „Prinzen“ in der MAXI

maxiKennen Sie diese Sätze von Ihrem Partner?

  • „Wasser habe ich nicht gekauft, das stand nicht auf dem Einkaufszettel?“
  • Ralf und Jana sparen auf eine Eigentumswohnung? Was für Spießer!“
  • „Natürlich brauchte ich noch eine vierte Stereoanlage!“
  • „Wie, Strom abgestellt?! Ich dachte, das mit der Rechnung hat noch Zeit!“
  • „Zu Deinen Eltern fahren? Wir kennen uns doch erst seit fünf Jahren!“

Wenn ja, Glückwunsch! Sie sind mit einem Prinzen liiert. Leider – oder Gottseidank – nicht mit einem echten. Weiterlesen »

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Jun 12 2009

Kinder brauchen erwachsene Väter.

vater-und-kind_ privat

Bis in die 70er-Jahre waren sogar Fachleute überzeugt, daß im Grunde eine Mutter für die Erziehung der Kinder ausreicht.

Heute finden wir diese Haltung, die die Väter letztlich reduziert auf das Zeugen und Geldbeschaffen nur noch bei linken Feministinnen, rechten Patriarchen und im österreichischen Scheidungsrecht, das immer noch keine Möglichkeit der gemeinsamen Obsorge kennt (und widerspricht damit der UNO-Kinderrechtskonvention).

Gerade die Erfahrungen der Familientherapie waren es, die in den letzten Jahrzehnten sehr deutlich gmacht haben: Kinder brauchen  Mütter und Väter. Weiterlesen »

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Mai 25 2009

Meine 9 besten Tipps, wie man als Autor sein Buch vermarktet.

rnf-live_xsIch weiß, vielleicht interessiert es Sie ja gar nicht. Aber dass ich mit meinem ersten Buch auch im Fernsehen vorgestellt wurde, freut mich schon sehr.

Am 12. Mai 2009 stellte Tina Ries im Rhein-Neckar-Fernsehen in ihrem Magazin RNF-Live mein Buch vor.

Mein Buch verkauft sich nach wie vor gut, was nach Auskunft der Lektorin für ein Ratgeberbuch dieser Art nicht selbstverständlich ist.

Neben der Werbung durch den Verlag sind für diese Verkaufszahl auch meine eigenen Anstrengungen verantwortlich. Ich kann nur jedem empfehlen, der ein Buch geschrieben hat, sich auch selbst um die Verbreitung zu kümmern.

kauf-mich1Zum Glück las ich schon während dem Schreiben des Manuskripts das beste Buch Weiterlesen »

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Mai 16 2009

Fürs Glück brauchen Frauen erwachsene Männer.

rnz_kreutzer

Zum 2. Mal erscheint in der RHEIN-NECKAR-ZEITUNG ein Bericht über mein Buch:

Das Kind im Manne kann ganz niedlich sein. Wenn gestandene Kerle jungenhaft blödeln oder mit Leidenschaft die Modelleisenbahn des Sohnes in Betrieb nehmen, ist manche Frau bezaubert. Aber: Frauen wollen erwachsene Männer. Das behauptet zumindest der in Heidelberg praktizierende und in Dossenheim lebende Diplom-Psychologe Roland Kopp-Wichmann in seinem gerade erschienenen Buch.

Wo liegt das Problem?

Zum Erwachsenwerden gehört, dass man sich ablöst von den eigenen Eltern. Viele Menschen haben damit gewaltige Schwierigkeiten. Die Statistik zeigt, dass fast die Hälfte aller Männer im Alter von 24 Jahren im Elternhaus lebt. Bei den Frauen in der Altersgruppe ist es nicht einmal mehr ein Drittel. Im „Hotel Mama“ ist es eben bequem für den jungen Mann. Aber auch Eltern können den erwachsenen Filius oft nur schwer loslassen. Die mangelnde Ablösung zeigt sich sogar im Beruf. Dort ist der unerwachsene Mann oft der nette Kumpel, der es allen recht machen will, aber nicht ernst genommen wird.

Was haben Männer davon, nicht erwachsen zu werden?

Es ist im Wesentlichen ein unbewusster Vorgang. Dem Mann fällt der Mangel meist gar nicht auf. Der Nutzen besteht darin, dass sie sich unbewusst auch als Erwachsene wie „Mamas besonderer Liebling“ fühlen und so behandelt werden möchten.

Hier der vollständige Artikel

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Apr 22 2009

Rezension von Thomas H. Lemke auf seinem Blog

man-nachdenklich-flickr-311905430_1f9811f511Ich freue mich, dass neben dem Väterblog ein weiterer Blog-Autor, Thomas H. Lemke, der viel mit Männern arbeitet, mein Buch gelesen und besprochen hat. Hier seine Meinung dazu:

“Was interessiert es mich, was Frauen wollen?” – dachte ich beim Lesen des Buchtitels. Andererseits: Suchen wir Männer nicht alle irgendwann eine Antwort auf die Frage, was Frauen wollen?

Roland Kopp-Wichmann liefert eine Antwort. Und schon im Untertitel des Buches wird klarer, worum es ihm geht: “Warum Männer sich ablösen müssen, um lieben zu können”

Damit spricht er ein Thema an, das auch mich selbst im Persönlichen und bei der Begleitung von Männern in Seminaren und Beratungen immer wieder beschäftigt: Partnerschaft gelingt aus der Freiheit heraus.

Oder wie es Michael Knorr im Paarseminar neulich benannte: “Du brauchst die Frau nicht, um Mann zu sein. Aber wenn Du Mann bist, suchst Du eine Frau.”

Roland Kopp-Wichmann beschreibt, wie Männern die Ablösung von ihren Eltern gelingen kann, um erwachsen zu werden. Er schildert, warum die meisten Frauen erwachsene Männer wollen – und warum manche gerade nicht. Und er bietet sogar einen Test für Männer an: “Wie erwachsen bin ich”.

Das Buch liest sich leicht und locker, wenn man mit der etwas psychologisierenden Sprache zurechtkommt. Für wen diese Neuland ist, der braucht sicher erst ein paar Seiten, um sich einzulesen.

An wen Roland Kopp-Wichmann das Buch richtet, ist mir nicht klar. Für jeden ist etwas dabei:

  • Frauen – vor allem die, die mit Ihren Männern unzufrieden sind. Der Klappentext auf der Rückseite richtet sich an sie.
  • Männer – die spüren, dass das nörgeln ihrer Frauen durchaus auch etwas mit ihnen zu tun hat. Die Übungen im Buch werden ihnen gut tun.
  • Paare – die zusammenbleiben möchten und irgendwie nicht weiterkommen. Sie werden erkennen können, welche Dynamiken ihr Paarleben beeinflussen.

Das Buch gibt einen Überblick, reißt an, kann zum Nachdenken anregen und auf den Weg bringen. Ich vermute, es wird zumeist von unzufriedenen Frauen gekauft, die es dann ihren Männern “empfehlen”.

Die Männer, die sich davon auf den Weg bringen lassen, brauchen nach dem Lesen des Buches allerdings mehr: Begegnung und offenen Austausch unter Männern.

Männer, die daran arbeiten möchten, empfiehlt Thomas H. seine Veranstaltungen.

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Apr 12 2009

Ist der Mann in der Krise? Oder ist die Krise im Mann?

Mann in der Krise www.fotolia.comDer Mann sei in der Krise, tönt es immer lauter. Was steckt dahinter?

Interessante Antworten dazu gibt in einem Interview der Oberösterreichen Nachrichten die Berliner Journalistin Ines Kappert.

OÖN: Warum ist die Krise des Mannes ein Thema?

Kappert: Weil das Rollenverständnis im Umbruch ist. Gründe dafür sind, dass der Mann als Ernährer zunehmend zurückgedrängt wird, Frauen stärker ins Erwerbsleben eintreten und entsprechende Ansprüche reklamieren. Auch die ökonomische Situation für den durchschnittlichen Mann hat sich deutlich verschärft. Gerade in westlichen Industriegesellschaften sind gewisse Privilegien nur durch das Mann-Sein nicht mehr gegeben. Männer müssen Akzeptanz und Anerkennung heute deutlich härter erwirtschaften. Der Leistungsdruck hat zugenommen.

Wenn – wie oft behauptet wird – jede Krise eine Chance bietet, wo wäre die für den Mann?

Kappert: Es gäbe die Chance, sich von der Idee zu verabschieden, dass richtige Männlichkeit erst dann erlangt werden kann, wenn Weiterlesen »

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