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	<title>Kommentare zu: Ein Blogartikel nur f&#252;r M&#228;nner: Woher stammt Ihr M&#228;nnerbild?</title>
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	<description>Warum Männer sich ablösen müssen, um lieben zu können.</description>
	<lastBuildDate>Sat, 07 Jan 2012 17:32:59 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Roland Kopp-Wichmann</title>
		<link>http://www.frauen-wollen-erwachsene-maenner.de/maennerbild/comment-page-1#comment-1837</link>
		<dc:creator>Roland Kopp-Wichmann</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 May 2009 17:23:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://vorsicht-persoenlichkeitsentwicklung.de/?p=28#comment-1837</guid>
		<description>Sehr geehrter Herr Reimann,
Sie haben sich sehr intensiv mit meinem Text besch&#228;ftigt. Danke daf&#252;r.

Ihr Vater scheint recht k&#252;hl, streng und leistungsorientiert gewesen zu sein. Da hat man als Junge kein allzu positives Vaterbild, was Beziehungen angeht. Will entweder genauso werden oder gerade das Gegenteil. Beide Strategien helfen einem nicht, sich abzul&#246;sen, sondern halten einen an den Vater gebunden. Wichtig ist daher, irgendwann seinen Frieden zu machen mit dem Vater. Auf youtube gibt es dazu ein Video von mir.

Bekommt man vom Vater keine herzliche Zuwendung, f&#228;llt es einem auch meist schwer, sich von der Mutter zu l&#246;sen. Meist idealisiert man sie, was im Vergleich mit dem k&#252;hlen Vater leicht f&#228;llt. Als Erwachsener in der Partnerschaft steht man dann innerlich - und oft auch &#228;u&#223;erlich - zwischen zwei Frauen. 

Und muss sich entscheiden. Wenn man anf&#228;ngt zu erkennen, dass bestimmte Schwierigkeiten in der Partnerschaft mit der eigenen nicht vollzogenen Losl&#246;sung von den Eltern zusammenh&#228;ngt, ist das ein guter Beginn.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Reimann,<br />
Sie haben sich sehr intensiv mit meinem Text besch&#228;ftigt. Danke daf&#252;r.</p>
<p>Ihr Vater scheint recht k&#252;hl, streng und leistungsorientiert gewesen zu sein. Da hat man als Junge kein allzu positives Vaterbild, was Beziehungen angeht. Will entweder genauso werden oder gerade das Gegenteil. Beide Strategien helfen einem nicht, sich abzul&#246;sen, sondern halten einen an den Vater gebunden. Wichtig ist daher, irgendwann seinen Frieden zu machen mit dem Vater. Auf youtube gibt es dazu ein Video von mir.</p>
<p>Bekommt man vom Vater keine herzliche Zuwendung, f&#228;llt es einem auch meist schwer, sich von der Mutter zu l&#246;sen. Meist idealisiert man sie, was im Vergleich mit dem k&#252;hlen Vater leicht f&#228;llt. Als Erwachsener in der Partnerschaft steht man dann innerlich &#8211; und oft auch &#228;u&#223;erlich &#8211; zwischen zwei Frauen. </p>
<p>Und muss sich entscheiden. Wenn man anf&#228;ngt zu erkennen, dass bestimmte Schwierigkeiten in der Partnerschaft mit der eigenen nicht vollzogenen Losl&#246;sung von den Eltern zusammenh&#228;ngt, ist das ein guter Beginn.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Albert Reimann</title>
		<link>http://www.frauen-wollen-erwachsene-maenner.de/maennerbild/comment-page-1#comment-1836</link>
		<dc:creator>Albert Reimann</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 May 2009 17:09:02 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://vorsicht-persoenlichkeitsentwicklung.de/?p=28#comment-1836</guid>
		<description>Ich vermute, dass ich ihm &#228;hnlich WAR in meiner Arbeitshaltung w&#228;hrend meiner Berufst&#228;tigkeit: enorm flei&#223;ig und enorm verl&#228;sslich, was das „auf-der-Matte-Stehen“ betrifft. 
   
Weiters f&#228;llt mir ein: Mein Vater hatte als junger Mann zumindest ein Interesse an nicht allt&#228;glichen Wissensgebieten;  ich vermute, das habe ich von ihm geerbt (ich erschlie&#223;e seine &#252;ber Berufsinhalte hinausgehende Interessiertheit aus den wenigen B&#252;chern, die er sich als Student leisten konnte und kaufte: „&#196;gyptische M&#228;rchen“, Lion Feuchtwangers Roman „Der Erfolg“, Huysmans’ Roman „Au rebours“, Romane von Balzac und Voltaire, aus dem  Gedicht-Zyklus  „Dafnissch&#228;fer“ von  Arno Holz…)
  
 Ich habe auch beobachtet, dass ich mir Verletzungen, die mir jemand zuf&#252;gte, auf Zettel notierte, um sie nicht zu vergessen. Eines Tages konnte ich zu meiner Verbl&#252;ffung feststellen,  dass mein Vater dieses Verhalten ebenfalls hatte. Ich vermute: er verga&#223; Verletzungen, wollte das Vergessen aber vermeiden.
  
 Ich vermute, dass ich in grundlegender &#196;ngstlichkeit ihm &#228;hnlich bin. Ich glaube aber, dass ich deutlicher  als er diesen Charakterzug KENNE  und gegen ihn anzugehen versuche (In der Enneagramm-Psychotherapie wird dies als „kontraphobischer Sechser“ J bezeichnet). 
 
  Ich sehe meinem Vater von der Statur und der schwachen Kopfbehaarung  her &#228;hnlich. Als ich noch im B&#252;ro sa&#223;, an dem selben Platz wie zuvor er, hatte ich des &#246;fteren die Empfindung, bei der K&#246;rperhaltung und bei bestimmten Bewegungen, etwa dem Kratzen an der Augenbraue: „Hier sitzt  ein Klon meines Vaters!“ - eine mir sehr unangenehme Empfindung, weil ich eigentlich partout nicht werden wollte wie mein Vater, weil ich lange Zeit eine ganz SCHLECHTE Meinung von ihm hatte. - Ich erz&#228;hlte diese Mischung aus Beobachtung und Empfindung „Klon meines Vaters“  meiner Frau. Sie sagte: Er konnte im Gegensatz zu dir &#252;berhaupt nicht offen herzlich frei lachen, so wie DU das kannst und tust. – Diese Antwort empfinde ich  als tr&#246;stlich, sie STIMMT. 
&lt;strong&gt;Welche Redensarten oder Spr&#252;che von ihm fallen Ihnen ein?&lt;/strong&gt;
Nicht eine einzige. 
&lt;strong&gt;Welche Hobbys haben Sie von ihm &#252;bernommen?&lt;/strong&gt;
   Vermutlich allenfalls das Kaufen von B&#252;chern und das Interesse an Musik. Weder sein Tennisspiel, noch sein Briefmarkensammeln, noch sein Wein-Trinken habe ich &#252;bernommen. – Musik, Tennis und Briefmarken waren bei ihm bereits  f&#252;r immer  passé, als ich etwa acht Jahre alt wurde.
&lt;strong&gt;Welche Vorlieben und Abneigungen haben Sie von ihm?&lt;/strong&gt;
   Ich war wohl wie er SEHR an Sex interessiert, des weiteren an Pornografie. 
Sonst wei&#223; ich eigentlich nix von identischen Vorlieben. Es sieht so aus, als ob sein Interesse an Pornografie wohl NOCH l&#228;nger anhielt als wie bei mir.

   Um MEHR  &#252;ber weitere Vor- und Abneigungen zu sagen, m&#252;sste ich mehr von meinem Vater  wissen. Es gab aber nur sehr wenig Kontakt zwischen uns beiden. Ein Beispiel: W&#228;hrend 13 Schuljahren in meiner Heimatstadt  musste ich zweimal je 13, also 26 Mal ein Schulhalb- und –ganzjahres-Zeugnis von ihm als Erziehungsberechtigten unterzeichnen lassen. Dazu musste ich zu ihm gehen und ihn um seine Unterschrift ins Zeugnisheft bitten, was mir  wahnsinnig schwer fiel. Der  Zeugnis-Notendurchschnitt lag fast immer  zwischen 1 und 2, einige Male zum Schluss der Gymnasiumszeit bis maximal zwei minus. EIN EINZIGES Mal sagte mein Vater in diesen 13 Jahren etwas zu diesen Zeugnissen. Als die erste 3 in einem dieser Zeugnisse auftauchte (das war im 10. Schuljahr), deutete er kurz auf diese Note namens „befriedigend“,  sagte k&#252;hl: „Was solln das?“, wartete aber nicht auf eine Antwort, unterschrieb und reichte mir  das Zeugnis zur&#252;ck.
&lt;strong&gt;Welche anderen M&#228;nner aus Ihrer Kindheit haben Sie gepr&#228;gt?&lt;/strong&gt;
   Ich kenne keinen. Weder mein einer damals noch lebender Gro&#223;vater noch irgend einer meiner zahlreichen Onkel oder einer der Besch&#228;ftigten in der elterlichen Druckerei / Zeitung.
Von meinem Gro&#223;vater m&#252;tterlicherseits wurden mir zwei tapfere Taten w&#228;hrend des Dritten Reichs erz&#228;hlt, aber im Umgang mit mir blieb er mir immer fern: k&#252;hl, emotionsarm oder –los
Unter meinen Lehrern fand ich EINEN sehr nett, aber es gab keinerlei N&#228;he, obwohl ich diese N&#228;he sehr  ersehnt hatte, aber:  Lehrer waren unendlich weit oben, fern. Ich habe auch nicht beobachtet, dass einer meiner Mitsch&#252;ler jene imagin&#228;re Barriere &#252;berstieg. Und der Lehrer von sich aus auch nicht.
&lt;strong&gt;Welche Hauptfigur aus Buch, Film oder Geschichte hat Sie beeindruckt?&lt;/strong&gt;
   Prinz Eisenherz (Comic-Serie) und „Ivanhoe, der Schwarze Ritter“ (ein Film, als ich 12 Jahre alt war, so um 1956). Sooooooo wie diese Helden w&#228;r  ich gern gewesen! Stark, tapfer, sch&#246;n, beliebt, von Frauen bewundert und geliebt!

   Ich f&#252;hlte mich selbst  als das H&#246;lzerne Bengele (Pinocchio) und wie das  Kasperle in Josephine Siebes „Kasperleb&#252;chern“: eigentlich immer allein, einsam, deplaziert, Fehler machend trotz bestem Willen, Au&#223;enseiter von Grund auf und f&#252;r immer. Das Siebesche Kasperle kommt ja von einer fernen Insel und m&#246;chte immer  dorthin zur&#252;ck J
&lt;strong&gt;Welche anderen Erfahrungen haben Ihr pers&#246;nliches M&#228;nnerbild gepr&#228;gt?&lt;/strong&gt;
Ich f&#252;rchte: Sehr hat mich gepr&#228;gt, dass mein Vater mir der absolute Feind meiner Mutter zu sein schien, so dass ich es als MEINE historische Aufgabe ansah, ihn zu t&#246;ten und so meine Mutter von ihm zu befreien. Diese historische Aufgabe schaffte ich nicht auszuf&#252;hren, ich musste mich also verachten, sowohl als potentieller Vaterm&#246;rder wie als UNF&#196;HIG dazu.
   Ich wei&#223;, dass ich eigentlich nie erwachsen werden wollte, weil ich dachte: Dann werde ich wie mein Vater. 

   Versch&#228;rft wurde dieser Trend wohl noch durch die Aufforderungen meiner Mutter zur Anpassung: Sie wollte Auflehnung und Streit aus Weg gehen (sie war gegen&#252;ber M&#196;NNERN unf&#228;hig dazu), so sagte sie zur mir, als ich ein Kind war und sie vielleicht ein zaghaftes Aufbegehren in mir sp&#252;rte, des &#246;fteren: „Wenn dein Vater sagt, der Himmel ist gr&#252;n, dann sagst du, der Himmel ist gr&#252;n. Wenn er sagt, der Himmel ist rot, dann sagst du: der Himmel ist rot“. 

   Den ersten (meines Empfindens) wirklich netten Mann lernte ich im Alter von 22 Jahren kennen, an der Uni. Zeitweilig, w&#228;hrend Zeiten exzessiver Differenzen zwischen meiner Frau und mir (im Alter  48 Jahre plus)  hatte ich Umgang mit einem weiteren SEHR NETTEN (meines Empfindens quasi femininen) Mann. Dessen Ehe ging damals in die Br&#252;che.

   Dass mich das Thema „Vater“ so sehr bewegt, r&#252;hrt daher, dass Sie ein Buch schreiben mit der zentralen Behauptung, Frauen w&#252;nschen sich ERWACHSENE M&#228;nner,  und weil meine  Frau mir fast,  seit ich sie kannte, vorwarf (in sch&#228;rfstem, oft geh&#228;ssigstem Ton): „Deine Mutter ist b&#246;sartig zu mir!“ und: „Du liebst deine Mutter mehr als MICH“, bis zu der Formulierung: „Du kriechst deiner Mutter in den Arsch!!!!!“. 

   Ich hatte meines Empfindens zu meiner Mutter eine Verh&#228;ltnis des Respekts, nicht der Liebe. Ich bewunderte sie wegen einer ganz ungew&#246;hnlichen Leistungsf&#228;higkeit im Beruf, wegen ihrer Ethik (ich, gewesener Philosoph, empfinde, ich verdanke fast alle meine ethischen Regeln meiner MUTTER); ich konnte aber durchaus Kritik an ihr &#228;u&#223;ern  wegen gravierender M&#228;ngel im Umgang mit ihren beiden Kindern. Ihrer Berufsaufgabe wurde sie gl&#228;nzend gerecht, ihrer Mutterrolle nur sehr  unzureichend. 

   Anderseits muss ich auch in letzterem Fall sagen: Ich habe aus dem Mund meiner Mutter jemals auch nur einen einzigen dummen Satz geh&#246;rt. Wenn ich mir vorstelle, wie manche  Kinder von dummen M&#252;ttern zugeschwallt werden!! Dieses Gl&#252;ck, eine zwar nicht herzenswarme, aber eine SEHR  KLUGE Mutter zu haben, wurde mir erst sp&#228;t zur G&#228;nze deutlich.
   Ich habe &#252;brigens oft in den ersten Jahre meiner Beziehung zu meiner Frau zu ihr gesagt: „Wie sch&#246;n, dass du so anders bist als meine Mutter!“  So etwas wie wirkliche Zuwendung hab ich ja zum ersten Mal in meinem Leben erst bei meiner FRAU erfahren. 

   Es gab schreckliche Diskussionen mit meiner Frau  zu der Frage, ob meine Mutter wirklich so absolut grauenhaft b&#246;se war, wie meine Frau sie emp&#246;rtestens wertete. Schrecklich waren diese Diskussionen deshalb, weil ich meine Mutter zwar sch&#228;tzte, aber meine Frau SEHR MOCHTE  und mag und ihr gerecht werden wollte, und weil ich die Theorie verfocht und noch immer – einigerma&#223;en – verfechte: Wer sich als Opfer darstellt (wie meine Frau, gegen&#252;ber meiner angeblich unvorstellbar exzessiv b&#246;sartigen Mutter), der hat ein bevorzugtes Recht, ernst genommen zu werden.  – Ich musste sehr viel k&#228;mpfen, um diese von mir (meines EMPFINDENS !  im Zusammenhang mit dem Dritten Reich konzipierte) These in ihrer G&#252;ltigkeit etwas einzuschr&#228;nken J (Ich tat das auch deshalb, weil ich selbst von meiner Frau immer wieder in ein denkbar schwarzes Licht  getaucht wurde, wie ich es nirgendwo sonst jemals &#252;ber mich h&#246;rte, ein Bild, das ich nicht f&#252;r richtig halte, jedenfalls nicht in diesem Umfang. Das Fatale und weshalb mir die Abwertungen aus dem Mund meiner Frau so wahnsinnig weh taten: Ich wollte keinem Menschen so sehr gefallen und zu Willen sein und gerecht werden, sein Urteil so sehr ERNST nehmen, wie meiner Frau.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich vermute, dass ich ihm &#228;hnlich WAR in meiner Arbeitshaltung w&#228;hrend meiner Berufst&#228;tigkeit: enorm flei&#223;ig und enorm verl&#228;sslich, was das „auf-der-Matte-Stehen“ betrifft. </p>
<p>Weiters f&#228;llt mir ein: Mein Vater hatte als junger Mann zumindest ein Interesse an nicht allt&#228;glichen Wissensgebieten;  ich vermute, das habe ich von ihm geerbt (ich erschlie&#223;e seine &#252;ber Berufsinhalte hinausgehende Interessiertheit aus den wenigen B&#252;chern, die er sich als Student leisten konnte und kaufte: „&#196;gyptische M&#228;rchen“, Lion Feuchtwangers Roman „Der Erfolg“, Huysmans’ Roman „Au rebours“, Romane von Balzac und Voltaire, aus dem  Gedicht-Zyklus  „Dafnissch&#228;fer“ von  Arno Holz…)</p>
<p> Ich habe auch beobachtet, dass ich mir Verletzungen, die mir jemand zuf&#252;gte, auf Zettel notierte, um sie nicht zu vergessen. Eines Tages konnte ich zu meiner Verbl&#252;ffung feststellen,  dass mein Vater dieses Verhalten ebenfalls hatte. Ich vermute: er verga&#223; Verletzungen, wollte das Vergessen aber vermeiden.</p>
<p> Ich vermute, dass ich in grundlegender &#196;ngstlichkeit ihm &#228;hnlich bin. Ich glaube aber, dass ich deutlicher  als er diesen Charakterzug KENNE  und gegen ihn anzugehen versuche (In der Enneagramm-Psychotherapie wird dies als „kontraphobischer Sechser“ J bezeichnet). </p>
<p>  Ich sehe meinem Vater von der Statur und der schwachen Kopfbehaarung  her &#228;hnlich. Als ich noch im B&#252;ro sa&#223;, an dem selben Platz wie zuvor er, hatte ich des &#246;fteren die Empfindung, bei der K&#246;rperhaltung und bei bestimmten Bewegungen, etwa dem Kratzen an der Augenbraue: „Hier sitzt  ein Klon meines Vaters!“ &#8211; eine mir sehr unangenehme Empfindung, weil ich eigentlich partout nicht werden wollte wie mein Vater, weil ich lange Zeit eine ganz SCHLECHTE Meinung von ihm hatte. &#8211; Ich erz&#228;hlte diese Mischung aus Beobachtung und Empfindung „Klon meines Vaters“  meiner Frau. Sie sagte: Er konnte im Gegensatz zu dir &#252;berhaupt nicht offen herzlich frei lachen, so wie DU das kannst und tust. – Diese Antwort empfinde ich  als tr&#246;stlich, sie STIMMT.<br />
<strong>Welche Redensarten oder Spr&#252;che von ihm fallen Ihnen ein?</strong><br />
Nicht eine einzige.<br />
<strong>Welche Hobbys haben Sie von ihm &#252;bernommen?</strong><br />
   Vermutlich allenfalls das Kaufen von B&#252;chern und das Interesse an Musik. Weder sein Tennisspiel, noch sein Briefmarkensammeln, noch sein Wein-Trinken habe ich &#252;bernommen. – Musik, Tennis und Briefmarken waren bei ihm bereits  f&#252;r immer  passé, als ich etwa acht Jahre alt wurde.<br />
<strong>Welche Vorlieben und Abneigungen haben Sie von ihm?</strong><br />
   Ich war wohl wie er SEHR an Sex interessiert, des weiteren an Pornografie.<br />
Sonst wei&#223; ich eigentlich nix von identischen Vorlieben. Es sieht so aus, als ob sein Interesse an Pornografie wohl NOCH l&#228;nger anhielt als wie bei mir.</p>
<p>   Um MEHR  &#252;ber weitere Vor- und Abneigungen zu sagen, m&#252;sste ich mehr von meinem Vater  wissen. Es gab aber nur sehr wenig Kontakt zwischen uns beiden. Ein Beispiel: W&#228;hrend 13 Schuljahren in meiner Heimatstadt  musste ich zweimal je 13, also 26 Mal ein Schulhalb- und –ganzjahres-Zeugnis von ihm als Erziehungsberechtigten unterzeichnen lassen. Dazu musste ich zu ihm gehen und ihn um seine Unterschrift ins Zeugnisheft bitten, was mir  wahnsinnig schwer fiel. Der  Zeugnis-Notendurchschnitt lag fast immer  zwischen 1 und 2, einige Male zum Schluss der Gymnasiumszeit bis maximal zwei minus. EIN EINZIGES Mal sagte mein Vater in diesen 13 Jahren etwas zu diesen Zeugnissen. Als die erste 3 in einem dieser Zeugnisse auftauchte (das war im 10. Schuljahr), deutete er kurz auf diese Note namens „befriedigend“,  sagte k&#252;hl: „Was solln das?“, wartete aber nicht auf eine Antwort, unterschrieb und reichte mir  das Zeugnis zur&#252;ck.<br />
<strong>Welche anderen M&#228;nner aus Ihrer Kindheit haben Sie gepr&#228;gt?</strong><br />
   Ich kenne keinen. Weder mein einer damals noch lebender Gro&#223;vater noch irgend einer meiner zahlreichen Onkel oder einer der Besch&#228;ftigten in der elterlichen Druckerei / Zeitung.<br />
Von meinem Gro&#223;vater m&#252;tterlicherseits wurden mir zwei tapfere Taten w&#228;hrend des Dritten Reichs erz&#228;hlt, aber im Umgang mit mir blieb er mir immer fern: k&#252;hl, emotionsarm oder –los<br />
Unter meinen Lehrern fand ich EINEN sehr nett, aber es gab keinerlei N&#228;he, obwohl ich diese N&#228;he sehr  ersehnt hatte, aber:  Lehrer waren unendlich weit oben, fern. Ich habe auch nicht beobachtet, dass einer meiner Mitsch&#252;ler jene imagin&#228;re Barriere &#252;berstieg. Und der Lehrer von sich aus auch nicht.<br />
<strong>Welche Hauptfigur aus Buch, Film oder Geschichte hat Sie beeindruckt?</strong><br />
   Prinz Eisenherz (Comic-Serie) und „Ivanhoe, der Schwarze Ritter“ (ein Film, als ich 12 Jahre alt war, so um 1956). Sooooooo wie diese Helden w&#228;r  ich gern gewesen! Stark, tapfer, sch&#246;n, beliebt, von Frauen bewundert und geliebt!</p>
<p>   Ich f&#252;hlte mich selbst  als das H&#246;lzerne Bengele (Pinocchio) und wie das  Kasperle in Josephine Siebes „Kasperleb&#252;chern“: eigentlich immer allein, einsam, deplaziert, Fehler machend trotz bestem Willen, Au&#223;enseiter von Grund auf und f&#252;r immer. Das Siebesche Kasperle kommt ja von einer fernen Insel und m&#246;chte immer  dorthin zur&#252;ck J<br />
<strong>Welche anderen Erfahrungen haben Ihr pers&#246;nliches M&#228;nnerbild gepr&#228;gt?</strong><br />
Ich f&#252;rchte: Sehr hat mich gepr&#228;gt, dass mein Vater mir der absolute Feind meiner Mutter zu sein schien, so dass ich es als MEINE historische Aufgabe ansah, ihn zu t&#246;ten und so meine Mutter von ihm zu befreien. Diese historische Aufgabe schaffte ich nicht auszuf&#252;hren, ich musste mich also verachten, sowohl als potentieller Vaterm&#246;rder wie als UNF&#196;HIG dazu.<br />
   Ich wei&#223;, dass ich eigentlich nie erwachsen werden wollte, weil ich dachte: Dann werde ich wie mein Vater. </p>
<p>   Versch&#228;rft wurde dieser Trend wohl noch durch die Aufforderungen meiner Mutter zur Anpassung: Sie wollte Auflehnung und Streit aus Weg gehen (sie war gegen&#252;ber M&#196;NNERN unf&#228;hig dazu), so sagte sie zur mir, als ich ein Kind war und sie vielleicht ein zaghaftes Aufbegehren in mir sp&#252;rte, des &#246;fteren: „Wenn dein Vater sagt, der Himmel ist gr&#252;n, dann sagst du, der Himmel ist gr&#252;n. Wenn er sagt, der Himmel ist rot, dann sagst du: der Himmel ist rot“. </p>
<p>   Den ersten (meines Empfindens) wirklich netten Mann lernte ich im Alter von 22 Jahren kennen, an der Uni. Zeitweilig, w&#228;hrend Zeiten exzessiver Differenzen zwischen meiner Frau und mir (im Alter  48 Jahre plus)  hatte ich Umgang mit einem weiteren SEHR NETTEN (meines Empfindens quasi femininen) Mann. Dessen Ehe ging damals in die Br&#252;che.</p>
<p>   Dass mich das Thema „Vater“ so sehr bewegt, r&#252;hrt daher, dass Sie ein Buch schreiben mit der zentralen Behauptung, Frauen w&#252;nschen sich ERWACHSENE M&#228;nner,  und weil meine  Frau mir fast,  seit ich sie kannte, vorwarf (in sch&#228;rfstem, oft geh&#228;ssigstem Ton): „Deine Mutter ist b&#246;sartig zu mir!“ und: „Du liebst deine Mutter mehr als MICH“, bis zu der Formulierung: „Du kriechst deiner Mutter in den Arsch!!!!!“. </p>
<p>   Ich hatte meines Empfindens zu meiner Mutter eine Verh&#228;ltnis des Respekts, nicht der Liebe. Ich bewunderte sie wegen einer ganz ungew&#246;hnlichen Leistungsf&#228;higkeit im Beruf, wegen ihrer Ethik (ich, gewesener Philosoph, empfinde, ich verdanke fast alle meine ethischen Regeln meiner MUTTER); ich konnte aber durchaus Kritik an ihr &#228;u&#223;ern  wegen gravierender M&#228;ngel im Umgang mit ihren beiden Kindern. Ihrer Berufsaufgabe wurde sie gl&#228;nzend gerecht, ihrer Mutterrolle nur sehr  unzureichend. </p>
<p>   Anderseits muss ich auch in letzterem Fall sagen: Ich habe aus dem Mund meiner Mutter jemals auch nur einen einzigen dummen Satz geh&#246;rt. Wenn ich mir vorstelle, wie manche  Kinder von dummen M&#252;ttern zugeschwallt werden!! Dieses Gl&#252;ck, eine zwar nicht herzenswarme, aber eine SEHR  KLUGE Mutter zu haben, wurde mir erst sp&#228;t zur G&#228;nze deutlich.<br />
   Ich habe &#252;brigens oft in den ersten Jahre meiner Beziehung zu meiner Frau zu ihr gesagt: „Wie sch&#246;n, dass du so anders bist als meine Mutter!“  So etwas wie wirkliche Zuwendung hab ich ja zum ersten Mal in meinem Leben erst bei meiner FRAU erfahren. </p>
<p>   Es gab schreckliche Diskussionen mit meiner Frau  zu der Frage, ob meine Mutter wirklich so absolut grauenhaft b&#246;se war, wie meine Frau sie emp&#246;rtestens wertete. Schrecklich waren diese Diskussionen deshalb, weil ich meine Mutter zwar sch&#228;tzte, aber meine Frau SEHR MOCHTE  und mag und ihr gerecht werden wollte, und weil ich die Theorie verfocht und noch immer – einigerma&#223;en – verfechte: Wer sich als Opfer darstellt (wie meine Frau, gegen&#252;ber meiner angeblich unvorstellbar exzessiv b&#246;sartigen Mutter), der hat ein bevorzugtes Recht, ernst genommen zu werden.  – Ich musste sehr viel k&#228;mpfen, um diese von mir (meines EMPFINDENS !  im Zusammenhang mit dem Dritten Reich konzipierte) These in ihrer G&#252;ltigkeit etwas einzuschr&#228;nken J (Ich tat das auch deshalb, weil ich selbst von meiner Frau immer wieder in ein denkbar schwarzes Licht  getaucht wurde, wie ich es nirgendwo sonst jemals &#252;ber mich h&#246;rte, ein Bild, das ich nicht f&#252;r richtig halte, jedenfalls nicht in diesem Umfang. Das Fatale und weshalb mir die Abwertungen aus dem Mund meiner Frau so wahnsinnig weh taten: Ich wollte keinem Menschen so sehr gefallen und zu Willen sein und gerecht werden, sein Urteil so sehr ERNST nehmen, wie meiner Frau.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Volker Hepp</title>
		<link>http://www.frauen-wollen-erwachsene-maenner.de/maennerbild/comment-page-1#comment-323</link>
		<dc:creator>Volker Hepp</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Feb 2009 08:09:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://vorsicht-persoenlichkeitsentwicklung.de/?p=28#comment-323</guid>
		<description>Lieber Kollege,

danke f&#252;r die Webseite, ich w&#252;nsche mir, dass es immer mehr werden. Einen nicht unwesentlichen Teil unseres M&#228;nnerbildes erhalten wir von der ersten Bezugsperson des Lebens - unserer Mutter: Wie geht sie mit dem vater um, welche Gef&#252;hle hat sie ihm gegen&#252;ber, wie spricht sie &#252;ber und mit ihm sind ebenfalls wesentliche Faktoren, lange bevor die Imitation einsetzt.

Ein nicht zu untersch&#228;tzender Faktor.
Gr&#252;sse, Volker Hepp</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Kollege,</p>
<p>danke f&#252;r die Webseite, ich w&#252;nsche mir, dass es immer mehr werden. Einen nicht unwesentlichen Teil unseres M&#228;nnerbildes erhalten wir von der ersten Bezugsperson des Lebens &#8211; unserer Mutter: Wie geht sie mit dem vater um, welche Gef&#252;hle hat sie ihm gegen&#252;ber, wie spricht sie &#252;ber und mit ihm sind ebenfalls wesentliche Faktoren, lange bevor die Imitation einsetzt.</p>
<p>Ein nicht zu untersch&#228;tzender Faktor.<br />
Gr&#252;sse, Volker Hepp</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ralf</title>
		<link>http://www.frauen-wollen-erwachsene-maenner.de/maennerbild/comment-page-1#comment-91</link>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Sep 2008 10:11:55 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://vorsicht-persoenlichkeitsentwicklung.de/?p=28#comment-91</guid>
		<description>An dieser Stelle einmal ein DANKE f&#252;r Ihre Fragen. Das Nachdenken dar&#252;ber und einhergehende Antworten waren f&#252;r mich unbedingt interessant..

Im Ergebnis sehe ich meinen Vater entsprechend der Einleitung zu Ihren Fragen tats&#228;chlich als pr&#228;gend:

		&lt;li&gt;In einigen, wesentlichen Aspekten meiner Kindheit und Jugend. Mein Vater war eine wichtige Quelle der eigenen Identifikationsentwicklung.&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Aus tagesaktueller, nachdenklicher Sicht erstaunlicherweise nicht die wichtigste.
&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Meinem Vater war und ist stets bei allem, was er tut, eine bemerkenswerte Ausdauer, Beharrlichkeit und Gr&#252;ndlichkeit im Vorgehen zu eigen. In diesem Sinne stets das Bestm&#246;gliche zu tun, wenigstens zu versuchen, ist eine &#252;bernommene Eigenschaft.&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Frank und frei gesprochen ist das praktisch mal Fluch mal Segen.&lt;/li&gt;

&lt;strong&gt;Redensarten und Spr&#252;che&lt;/strong&gt; kannte er zuhauf. Und das ist noch immer so. In diesem Zusammenhang betrachtet sind aber weniger die unz&#228;hligen, mir noch erinnerlichen Spr&#252;che (..und Scherze) als solche selbst interessant. Eher ist es die Tatsache, dass er eben zu allen m&#246;glichen Lebenslagen und Begebenheiten eine - passende - &quot;Weisheit&quot; hatte.

Passend. Qualitativ ok. So gew&#228;hlt, dass nicht etwa der Spruch polarisierte und als solcher im Vordergrund stand, sondern geeignet war, Nachdenken &#252;ber eine Situation oder eben mich selbst herzustellen.

&lt;strong&gt;&#220;bernommene Vorlieben, &lt;/strong&gt;etwa im technischen Bereich gibt es. Keine seiner Abneigungen ist mir zu eigen. Hobbys, etwa Modellbau habe ich auch nicht &#252;bernommen. Einzig die Segelleidenschaft, zu der ich erst als &#220;40 gekommen bin ist eine, ist -die-  gelebte Gemeinsamkeit der Vorlieben zwischen uns. Eher allt&#228;gliches, gutes Essen mit guter Flasche Wein schon aber auch.

&lt;strong&gt;Hauptfiguren aus B&#252;chern , Filmen und Geschichten&lt;/strong&gt; waren sicher damals beeindruckend. Als Beispiel hatten sich reichlich Freunde vorgenommen, im Zuge Ihrer Begeisterung f&#252;r eine US Familiensaga etwa so zu werden wie J.R Ewing .

&lt;strong&gt;F&#252;r Identifikation,&lt;/strong&gt; also im besten Sinne eine wichtige Quelle der eigenen Identifikationsentwicklung, worauf ja Ihre Fragen abstellen, fehlte da immer zumindest f&#252;r mich die M&#246;glichkeit, lebensnaher Wahrhaftigkeit.

Ihre letzte Frage nach Erfahrungen, die mein M&#228;nnerbild pr&#228;gten, bringt mich zu der, die ich eingangs als meine noch immer wichtigste empfinde. 

Von meinem Vater ist die gar nicht. Damals, 1986, sollte es Fallschirmspringen f&#252;r mich sein. Aus der Ansammlung gleichgesinnter Leute, die ich jeden f&#252;r sich als &quot;Type&quot; empfand, erinnere ich einen K&#246;lner SEK Beamten.Im Begreifen theoretischen Ausbildungsinhalte war ihm bemerkenswerte Schnelligkeit zu eigen. Dankenswerte, au&#223;ergew&#246;hnliche Physis obendrein.

Bei meinem ersten Absprung war ich erster Springer, was bedeutet, w&#228;hrend des Steigfluges an der Ausstiegs&#246;ffnung der kleinen Cessna zu sitzen. Es war laut.  Kalt. Abgase. Mit jeder Menge Angst hab`ich mich gefragt, warum ich das mache. Die &#214;ffnungsautomaten der Brustreserve waren scharf, als unser Absetzpilot aus beinah Absetzh&#246;he die Maschine &#252;ber die Fl&#228;che abkippte und es rasant wieder nach unten ging. Dabei an der Ausstiegsluke zu sitzen war nicht eben lustig. 

Keine Ahnung was &#252;berhaupt vorging. Der mir gegen&#252;ber sitzende Sprungsch&#252;ler hatte ein v&#246;llig verzerrtes Gesicht. Spannte kontr&#228;re Gesichtsmuskeln an. Es war unwirklich. Ausgelieferte Hilflosigkeit beschreibt es am treffendsten. Der K&#246;lner SEK Mann hatte sowas von unbeeindruckt reagiert, hielt mich mit m&#252;helos eisernen Griff. Er war ruhig , nahezu unbeeindruckt und kontrolliert und wies uns an Stelle des ebenfalls erstarrten Ausbilders an, die &#214;ffnungsautomaten wieder auszuschalten bzw. tat das selbst.

Wir hatten durch das nicht mitgeteilte Absetzen von Springern einer zweiten Schule nichts weniger als eine f&#252;r alle Beteiligten, lebensbedrohliche Luftnotlage erlebt. F&#252;r Ihn nahezu ein eher &quot;durchlaufender Posten&quot;. Alles easy.

F&#252;r ein gewisses Mass an Sportlichkeit durch joggen mit dem Hund, biken, mal klettern oder auch sportliches segeln oder ma&#223;vollen Umgang mit Hanteln sorge ich seitdem mit Freude. Auch Situationen, in denen meine Ruhe, nun mein &#220;berblick dienlich waren, gab es einige. Ein Beispiel der j&#252;ngsten Zeit ereignete sich auf der Beerdigung der Mutter meiner Partnerin. 

Ihr 86j&#228;hriger Vater litt enorm; ging nach der Zeremonie vor den Trauerg&#228;sten. J&#252;ngst in seinem Alter einen mehrfachen Beckenbruch durch Sturzeinwirkung erst beinah &#252;berstanden. Neben all den eigenen, gef&#252;hlsm&#228;&#223;igen Beteiligungen und Ablenkungen etwa durch Gespr&#228;che mit den Trauerg&#228;sten war mir ein gewisser &#220;berblick zu eigen. Ihn zu sehen. Seine Schw&#228;che. In exakt dem Moment, da neben ihm zu sein, als er vor den Trauerg&#228;sten zu st&#252;rzen drohte. Sein sp&#228;terer Dank daf&#252;r, dass ich im richtigen Moment da war, ihn, wie er es nannte, ja fast bis zum Wagen getragen h&#228;tte, war sch&#246;n und recht befriedigend.

Ich m&#246;chte mit &#220;berzeugung sagen, dass was den Mann im Jahre 2008 vor einem Sturz und erneuten Beckenbruch mit m&#246;glicherweise nachhaltigsten Folgen bewahrt hat, als eine einzelne Begebenheit mehr, schlicht noch immer auf mein M&#228;nnerbild pr&#228;gendes Erlebnis von 1986 beim Fallschirmspringen zur&#252;ckgeht,  das ein St&#252;ck weit mir zu eigen geworden ist.

Ich freue mich auf Ihr Buch und w&#252;nsche Ihnen eine gl&#252;ckliche Hand beim Schreiben und guten Erfolg damit !</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>An dieser Stelle einmal ein DANKE f&#252;r Ihre Fragen. Das Nachdenken dar&#252;ber und einhergehende Antworten waren f&#252;r mich unbedingt interessant..</p>
<p>Im Ergebnis sehe ich meinen Vater entsprechend der Einleitung zu Ihren Fragen tats&#228;chlich als pr&#228;gend:</p>
<li>In einigen, wesentlichen Aspekten meiner Kindheit und Jugend. Mein Vater war eine wichtige Quelle der eigenen Identifikationsentwicklung.</li>
<li>Aus tagesaktueller, nachdenklicher Sicht erstaunlicherweise nicht die wichtigste.
</li>
<li>Meinem Vater war und ist stets bei allem, was er tut, eine bemerkenswerte Ausdauer, Beharrlichkeit und Gr&#252;ndlichkeit im Vorgehen zu eigen. In diesem Sinne stets das Bestm&#246;gliche zu tun, wenigstens zu versuchen, ist eine &#252;bernommene Eigenschaft.</li>
<li>Frank und frei gesprochen ist das praktisch mal Fluch mal Segen.</li>
<p><strong>Redensarten und Spr&#252;che</strong> kannte er zuhauf. Und das ist noch immer so. In diesem Zusammenhang betrachtet sind aber weniger die unz&#228;hligen, mir noch erinnerlichen Spr&#252;che (..und Scherze) als solche selbst interessant. Eher ist es die Tatsache, dass er eben zu allen m&#246;glichen Lebenslagen und Begebenheiten eine &#8211; passende &#8211; &#8220;Weisheit&#8221; hatte.</p>
<p>Passend. Qualitativ ok. So gew&#228;hlt, dass nicht etwa der Spruch polarisierte und als solcher im Vordergrund stand, sondern geeignet war, Nachdenken &#252;ber eine Situation oder eben mich selbst herzustellen.</p>
<p><strong>&#220;bernommene Vorlieben, </strong>etwa im technischen Bereich gibt es. Keine seiner Abneigungen ist mir zu eigen. Hobbys, etwa Modellbau habe ich auch nicht &#252;bernommen. Einzig die Segelleidenschaft, zu der ich erst als &#220;40 gekommen bin ist eine, ist -die-  gelebte Gemeinsamkeit der Vorlieben zwischen uns. Eher allt&#228;gliches, gutes Essen mit guter Flasche Wein schon aber auch.</p>
<p><strong>Hauptfiguren aus B&#252;chern , Filmen und Geschichten</strong> waren sicher damals beeindruckend. Als Beispiel hatten sich reichlich Freunde vorgenommen, im Zuge Ihrer Begeisterung f&#252;r eine US Familiensaga etwa so zu werden wie J.R Ewing .</p>
<p><strong>F&#252;r Identifikation,</strong> also im besten Sinne eine wichtige Quelle der eigenen Identifikationsentwicklung, worauf ja Ihre Fragen abstellen, fehlte da immer zumindest f&#252;r mich die M&#246;glichkeit, lebensnaher Wahrhaftigkeit.</p>
<p>Ihre letzte Frage nach Erfahrungen, die mein M&#228;nnerbild pr&#228;gten, bringt mich zu der, die ich eingangs als meine noch immer wichtigste empfinde. </p>
<p>Von meinem Vater ist die gar nicht. Damals, 1986, sollte es Fallschirmspringen f&#252;r mich sein. Aus der Ansammlung gleichgesinnter Leute, die ich jeden f&#252;r sich als &#8220;Type&#8221; empfand, erinnere ich einen K&#246;lner SEK Beamten.Im Begreifen theoretischen Ausbildungsinhalte war ihm bemerkenswerte Schnelligkeit zu eigen. Dankenswerte, au&#223;ergew&#246;hnliche Physis obendrein.</p>
<p>Bei meinem ersten Absprung war ich erster Springer, was bedeutet, w&#228;hrend des Steigfluges an der Ausstiegs&#246;ffnung der kleinen Cessna zu sitzen. Es war laut.  Kalt. Abgase. Mit jeder Menge Angst hab`ich mich gefragt, warum ich das mache. Die &#214;ffnungsautomaten der Brustreserve waren scharf, als unser Absetzpilot aus beinah Absetzh&#246;he die Maschine &#252;ber die Fl&#228;che abkippte und es rasant wieder nach unten ging. Dabei an der Ausstiegsluke zu sitzen war nicht eben lustig. </p>
<p>Keine Ahnung was &#252;berhaupt vorging. Der mir gegen&#252;ber sitzende Sprungsch&#252;ler hatte ein v&#246;llig verzerrtes Gesicht. Spannte kontr&#228;re Gesichtsmuskeln an. Es war unwirklich. Ausgelieferte Hilflosigkeit beschreibt es am treffendsten. Der K&#246;lner SEK Mann hatte sowas von unbeeindruckt reagiert, hielt mich mit m&#252;helos eisernen Griff. Er war ruhig , nahezu unbeeindruckt und kontrolliert und wies uns an Stelle des ebenfalls erstarrten Ausbilders an, die &#214;ffnungsautomaten wieder auszuschalten bzw. tat das selbst.</p>
<p>Wir hatten durch das nicht mitgeteilte Absetzen von Springern einer zweiten Schule nichts weniger als eine f&#252;r alle Beteiligten, lebensbedrohliche Luftnotlage erlebt. F&#252;r Ihn nahezu ein eher &#8220;durchlaufender Posten&#8221;. Alles easy.</p>
<p>F&#252;r ein gewisses Mass an Sportlichkeit durch joggen mit dem Hund, biken, mal klettern oder auch sportliches segeln oder ma&#223;vollen Umgang mit Hanteln sorge ich seitdem mit Freude. Auch Situationen, in denen meine Ruhe, nun mein &#220;berblick dienlich waren, gab es einige. Ein Beispiel der j&#252;ngsten Zeit ereignete sich auf der Beerdigung der Mutter meiner Partnerin. </p>
<p>Ihr 86j&#228;hriger Vater litt enorm; ging nach der Zeremonie vor den Trauerg&#228;sten. J&#252;ngst in seinem Alter einen mehrfachen Beckenbruch durch Sturzeinwirkung erst beinah &#252;berstanden. Neben all den eigenen, gef&#252;hlsm&#228;&#223;igen Beteiligungen und Ablenkungen etwa durch Gespr&#228;che mit den Trauerg&#228;sten war mir ein gewisser &#220;berblick zu eigen. Ihn zu sehen. Seine Schw&#228;che. In exakt dem Moment, da neben ihm zu sein, als er vor den Trauerg&#228;sten zu st&#252;rzen drohte. Sein sp&#228;terer Dank daf&#252;r, dass ich im richtigen Moment da war, ihn, wie er es nannte, ja fast bis zum Wagen getragen h&#228;tte, war sch&#246;n und recht befriedigend.</p>
<p>Ich m&#246;chte mit &#220;berzeugung sagen, dass was den Mann im Jahre 2008 vor einem Sturz und erneuten Beckenbruch mit m&#246;glicherweise nachhaltigsten Folgen bewahrt hat, als eine einzelne Begebenheit mehr, schlicht noch immer auf mein M&#228;nnerbild pr&#228;gendes Erlebnis von 1986 beim Fallschirmspringen zur&#252;ckgeht,  das ein St&#252;ck weit mir zu eigen geworden ist.</p>
<p>Ich freue mich auf Ihr Buch und w&#252;nsche Ihnen eine gl&#252;ckliche Hand beim Schreiben und guten Erfolg damit !</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: beziehungsWEISE</title>
		<link>http://www.frauen-wollen-erwachsene-maenner.de/maennerbild/comment-page-1#comment-90</link>
		<dc:creator>beziehungsWEISE</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Sep 2008 17:18:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://vorsicht-persoenlichkeitsentwicklung.de/?p=28#comment-90</guid>
		<description>Warum soll der Hass mich verbinden, w&#228;re es wirklich so, so w&#252;rde ich kein ihn au&#223;er Kraft setzendes Wissen finden, denn ohne Wissen hat sich noch jeder in seinen Hass festgebissen und ist dann, auf seinem Werdegang zum &#252;berm&#252;tigen Burschen, sehr gerissen. Also, gehen wir doch lieber wissen, denn ohne dieses gibt es kein Gewissen, und als ein solches Raubtier wird der Mensch dann eines Tages selbst gerissen.
Sie bringen das schon ganz gut mit ihrer Schlagzeile: „ Vorsicht: Pers&#246;nlichkeitsentwicklung“ auf den Punkt, denn die ganze Wahrheit, die bringt nun einmal zu viel Klarheit.
Ja ich habe ein Ventil, da haben die andern es wohl besser, denn ohne Wissen lebt man gl&#252;cklich im ganz gro&#223;en Stil, und in diesem gibt es nun mal einfach kein Zuviel, denn das ist ihr Ziel (kein Zuviel).
Also eines muss ich ihnen sagen, erschreckend und schmerzhaft bin ich f&#252;r viele, die da verfolgen ihre lohnenden Ziele.
Und noch etwas, alle Religionen dieser Welt gehen mich nichts an, f&#252;r mich z&#228;hlt nur das Wort (Logos) &#252;ber welches ich logisch erfassen kann.

beziehungsWEISE</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Warum soll der Hass mich verbinden, w&#228;re es wirklich so, so w&#252;rde ich kein ihn au&#223;er Kraft setzendes Wissen finden, denn ohne Wissen hat sich noch jeder in seinen Hass festgebissen und ist dann, auf seinem Werdegang zum &#252;berm&#252;tigen Burschen, sehr gerissen. Also, gehen wir doch lieber wissen, denn ohne dieses gibt es kein Gewissen, und als ein solches Raubtier wird der Mensch dann eines Tages selbst gerissen.<br />
Sie bringen das schon ganz gut mit ihrer Schlagzeile: „ Vorsicht: Pers&#246;nlichkeitsentwicklung“ auf den Punkt, denn die ganze Wahrheit, die bringt nun einmal zu viel Klarheit.<br />
Ja ich habe ein Ventil, da haben die andern es wohl besser, denn ohne Wissen lebt man gl&#252;cklich im ganz gro&#223;en Stil, und in diesem gibt es nun mal einfach kein Zuviel, denn das ist ihr Ziel (kein Zuviel).<br />
Also eines muss ich ihnen sagen, erschreckend und schmerzhaft bin ich f&#252;r viele, die da verfolgen ihre lohnenden Ziele.<br />
Und noch etwas, alle Religionen dieser Welt gehen mich nichts an, f&#252;r mich z&#228;hlt nur das Wort (Logos) &#252;ber welches ich logisch erfassen kann.</p>
<p>beziehungsWEISE</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Roland Kopp-Wichmann</title>
		<link>http://www.frauen-wollen-erwachsene-maenner.de/maennerbild/comment-page-1#comment-89</link>
		<dc:creator>Roland Kopp-Wichmann</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Sep 2008 10:56:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://vorsicht-persoenlichkeitsentwicklung.de/?p=28#comment-89</guid>
		<description>Hallo,
es gibt keine &quot;offensichtliche Wahrheit&quot;, auch wenn das alle Religionen und die jeweiligen Anh&#228;nger immer behaupten. 

Mein Buch, das ich gerade schreibe, geht darum, wie M&#228;nner erwachsen werden k&#246;nnen. Dazu ist es notwendig, sich von seinen Eltern abzul&#246;sen, wobei die innere Abl&#246;sung entscheidender ist als die &#228;u&#223;ere. Wenn man jemanden hasst, egal ob die eigene Mutter oder - stellvertretend - alle anderen Frauen, ist man nicht abgel&#246;st. Denn Hass verbindet, sehr intensiv sogar. 

Sie haben offensichtlich ein Ventil gefunden, um sich damit auseinanderzusetzen, das Schreiben der &quot;Wahrheit&quot;. Aber es hat Sie vermutlich nicht sich mit den Frauen auss&#246;hnen lassen, denn sonst w&#252;rden Sie diese ja nicht so meiden. 

Selbsterkenntnis ist tats&#228;chlich der beste Weg, den ich kenne, um frei zu werden. Daf&#252;r braucht man aber nicht &quot;die Wahrheit&quot;, sondern muss seine eigene &quot;Wahrheit&quot; finden. Konkreter: man muss sich mit den Erfahrungen und Gef&#252;hlen seiner Biographie auseinandersetzen. Das ist zuweilen erschreckend, auch schmerzhaft, aber letztlich immer lohnend.

Danke f&#252;r Ihre Kommentar.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,<br />
es gibt keine &#8220;offensichtliche Wahrheit&#8221;, auch wenn das alle Religionen und die jeweiligen Anh&#228;nger immer behaupten. </p>
<p>Mein Buch, das ich gerade schreibe, geht darum, wie M&#228;nner erwachsen werden k&#246;nnen. Dazu ist es notwendig, sich von seinen Eltern abzul&#246;sen, wobei die innere Abl&#246;sung entscheidender ist als die &#228;u&#223;ere. Wenn man jemanden hasst, egal ob die eigene Mutter oder &#8211; stellvertretend &#8211; alle anderen Frauen, ist man nicht abgel&#246;st. Denn Hass verbindet, sehr intensiv sogar. </p>
<p>Sie haben offensichtlich ein Ventil gefunden, um sich damit auseinanderzusetzen, das Schreiben der &#8220;Wahrheit&#8221;. Aber es hat Sie vermutlich nicht sich mit den Frauen auss&#246;hnen lassen, denn sonst w&#252;rden Sie diese ja nicht so meiden. </p>
<p>Selbsterkenntnis ist tats&#228;chlich der beste Weg, den ich kenne, um frei zu werden. Daf&#252;r braucht man aber nicht &#8220;die Wahrheit&#8221;, sondern muss seine eigene &#8220;Wahrheit&#8221; finden. Konkreter: man muss sich mit den Erfahrungen und Gef&#252;hlen seiner Biographie auseinandersetzen. Das ist zuweilen erschreckend, auch schmerzhaft, aber letztlich immer lohnend.</p>
<p>Danke f&#252;r Ihre Kommentar.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: beziehungsWEISE</title>
		<link>http://www.frauen-wollen-erwachsene-maenner.de/maennerbild/comment-page-1#comment-88</link>
		<dc:creator>beziehungsWEISE</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Sep 2008 10:42:09 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://vorsicht-persoenlichkeitsentwicklung.de/?p=28#comment-88</guid>
		<description>Sagen sie mir, welche Sichtweise es noch gibt, au&#223;er die f&#252;r alle offensichtliche Wahrheit, in ihrer unbequemen Art und Weise, die sich da nicht auf gesellschaftlich vorgefertigte Denkmuster st&#252;tzt. In einem muss ich ihnen jedoch recht geben, ich habe meine Mutter als Kind abgrundtief gehasst, heute kann ich nun aber viele ihrer unwissenden Ohnmachtsituationen verstehen, und lasse sie ihren Weg gehen.
Und so falle ich nun seit fast 20 Jahren keiner Frau mehr zur Last, und das Resultat l&#228;sst sich sehen, denn jeden Tag ist die Wahrheit bei mir zu Gast, ich habe sie bis jetzt auf zirka 3500 Niederschriftseiten zusammengefasst.
Wie w&#252;rden sie Selbsterkenntnis &#252;ben, etwa indem man sich auch f&#252;r etwas anderes &#246;ffnet, als nur f&#252;r die Wahrheit?
Jeder hat also recht, der zu mir sagt: „Du bist doch wohl nicht ganz gescheit!“
An meiner Schrift werden sie es nun schon erkennen, ich liege immer ganz dicht neben der Muttersprachlichkeit, und die &#220;berlegung, die ihr die Sprache verschl&#228;gt, macht sich da schon ab und zu mal breit. 

beziehungsWEISE</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sagen sie mir, welche Sichtweise es noch gibt, au&#223;er die f&#252;r alle offensichtliche Wahrheit, in ihrer unbequemen Art und Weise, die sich da nicht auf gesellschaftlich vorgefertigte Denkmuster st&#252;tzt. In einem muss ich ihnen jedoch recht geben, ich habe meine Mutter als Kind abgrundtief gehasst, heute kann ich nun aber viele ihrer unwissenden Ohnmachtsituationen verstehen, und lasse sie ihren Weg gehen.<br />
Und so falle ich nun seit fast 20 Jahren keiner Frau mehr zur Last, und das Resultat l&#228;sst sich sehen, denn jeden Tag ist die Wahrheit bei mir zu Gast, ich habe sie bis jetzt auf zirka 3500 Niederschriftseiten zusammengefasst.<br />
Wie w&#252;rden sie Selbsterkenntnis &#252;ben, etwa indem man sich auch f&#252;r etwas anderes &#246;ffnet, als nur f&#252;r die Wahrheit?<br />
Jeder hat also recht, der zu mir sagt: „Du bist doch wohl nicht ganz gescheit!“<br />
An meiner Schrift werden sie es nun schon erkennen, ich liege immer ganz dicht neben der Muttersprachlichkeit, und die &#220;berlegung, die ihr die Sprache verschl&#228;gt, macht sich da schon ab und zu mal breit. </p>
<p>beziehungsWEISE</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Roland Kopp-Wichmann</title>
		<link>http://www.frauen-wollen-erwachsene-maenner.de/maennerbild/comment-page-1#comment-86</link>
		<dc:creator>Roland Kopp-Wichmann</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Sep 2008 04:52:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://vorsicht-persoenlichkeitsentwicklung.de/?p=28#comment-86</guid>
		<description>Hallo,
Sie scheinen mir ein Anh&#228;nger von Verschw&#246;rungstheorien zu sein. Jedenfalls glaube ich nicht, dass es eine &quot;Muttersprache&quot; in Ihrem Sinne gibt. Als Therapeut w&#252;rde ich ja vermuten, Sie haben mehr ein Problem mit Ihrer Mutter als mit der Muttersprache aber ich glaube, das werden Sie weit von sich weisen. Wer die &quot;Wahrheit&quot; hinter sich wei&#223;, ist ja nicht immer offen f&#252;r andere Sichtweisen.

Danke f&#252;r Ihren Kommentar.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,<br />
Sie scheinen mir ein Anh&#228;nger von Verschw&#246;rungstheorien zu sein. Jedenfalls glaube ich nicht, dass es eine &#8220;Muttersprache&#8221; in Ihrem Sinne gibt. Als Therapeut w&#252;rde ich ja vermuten, Sie haben mehr ein Problem mit Ihrer Mutter als mit der Muttersprache aber ich glaube, das werden Sie weit von sich weisen. Wer die &#8220;Wahrheit&#8221; hinter sich wei&#223;, ist ja nicht immer offen f&#252;r andere Sichtweisen.</p>
<p>Danke f&#252;r Ihren Kommentar.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: beziehungsWEISE</title>
		<link>http://www.frauen-wollen-erwachsene-maenner.de/maennerbild/comment-page-1#comment-85</link>
		<dc:creator>beziehungsWEISE</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Sep 2008 23:27:11 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://vorsicht-persoenlichkeitsentwicklung.de/?p=28#comment-85</guid>
		<description>Das Wort ist die Wahrheit, und wer der Wahrheit folgt, der braucht der anspruchsvollen Muttersprache nicht folgen, denn er kennt die da entstehenden Folgen.
Ja die durch die regelnde Muttersprache geborenen M&#228;nnerbilder, sie werden nach und nach immer wilder, und pl&#246;tzlich haben wir dann einen ganzen Bilderberg, die neue Weltordnung der Schattenregierung durch den muttersprachlich eingelaufenen Zwerg.
Ich verdichte den Geist, Sie sprechen sehr brav die Sprache ihrer Mutter, na dann ist ja f&#252;r uns beide alles in Butter.
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Wort ist die Wahrheit, und wer der Wahrheit folgt, der braucht der anspruchsvollen Muttersprache nicht folgen, denn er kennt die da entstehenden Folgen.<br />
Ja die durch die regelnde Muttersprache geborenen M&#228;nnerbilder, sie werden nach und nach immer wilder, und pl&#246;tzlich haben wir dann einen ganzen Bilderberg, die neue Weltordnung der Schattenregierung durch den muttersprachlich eingelaufenen Zwerg.<br />
Ich verdichte den Geist, Sie sprechen sehr brav die Sprache ihrer Mutter, na dann ist ja f&#252;r uns beide alles in Butter.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Roland Kopp-Wichmann</title>
		<link>http://www.frauen-wollen-erwachsene-maenner.de/maennerbild/comment-page-1#comment-84</link>
		<dc:creator>Roland Kopp-Wichmann</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Sep 2008 10:17:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://vorsicht-persoenlichkeitsentwicklung.de/?p=28#comment-84</guid>
		<description>Hallo,
na, das ist schon eine sehr spezielle Sicht, die Sie da auf Frauen - und speziell deren angebliche Macht - haben. Ich kann Ihnen da nicht folgen. 
Danke f&#252;r Ihren Kommentar.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,<br />
na, das ist schon eine sehr spezielle Sicht, die Sie da auf Frauen &#8211; und speziell deren angebliche Macht &#8211; haben. Ich kann Ihnen da nicht folgen.<br />
Danke f&#252;r Ihren Kommentar.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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