Jan 29 2010

Hier das Inhaltsverzeichnis und die Einleitung des Buches.

buch-cover-neuDas Buch ist seit Anfang Februar 2009 auf dem Markt und verkauft sich sehr gut.

Worum geht es darin?

Der Klappentext lautet:

Reagiert er fast immer beleidigt, wenn man ihn kritisiert? Haben Sie als Partnerin oft das Gefühl, mit einem verwöhnten Prinzen statt mit einem Mann zusammen zu sein? Hält er auffällig oft Kontakt zu seiner Mutter? Hat die Mutter einen Schlüssel zur Wohnung?
Die mangelnde Ablösung des Mannes von seinen Eltern zeigt sich oft in Kleinigkeiten. Hat der dem Lebensalter nach erwachsene Mann diese Ablösung nicht vollzogen, kann das die Paarbeziehung empfindlich stören. Der Autor erläutert die psychologischen Hintergründe dieser Ablösungsproblematik und lädt Mann und Frau in humorvoller und teilweise provozierender Weise dazu ein, mutig Neues auszuprobieren: damit er endlich erwachsen fühlen und lieben kann.

Und hier das

Inhaltsverzeichnis:

Einleitung: Warum viele Männer in Beziehungen über die Nabelschnur stolpern

  • Wann ist ein Mann erwachsen?
    Woran man nicht-erwachsene Männer erkennt
    Wie verhalten sich nicht-erwachsene Männer im Beruf und im Privatleben?
    Vier Typen nicht-erwachsener Männer
    Gibt es überhaupt erwachsene Männer?
  • Warum wollen manche Männer nicht erwachsen werden?
    Warum die Ablösung von den Eltern so wichtig ist
    Möglichkeiten der Ablösung
    Wie der Ablösungsprozess gestört werden kann
    Nur wer getrennt ist, kann sich vereinigen
    Wie die Ablösung vermieden werden kann
    Das Ödipus-Thema als männliche Entwicklungsaufgabe
    Typische Familienkonstellationen
  • Warum wollen die meisten Frauen erwachsene Männer?
    Um sich als Frau in einer Beziehung zu fühlen, braucht es einen Mann
    Warum manche Frauen einen unmännlichen Mann wählen
  • Wege zur Ablösung – für Männer
    Ein Test für Männer: „Wie erwachsen bin ich?“
    Was heute Erwachsensein als Mann bedeutet
    Und wie soll ich das jetzt ändern?
    Experimente zur Ablösung – für Männer
    Experimente zur Identität – für Männer
    Wege zur Ablösung – für Frauen
  • Ein Kapitel für beide
    Eine Krise ist keine Katastrophe
    Betrachten Sie Ihre Beziehung als Lernfeld
    Lernen Sie, konstruktiver zu streiten
    Jedes Paar braucht Qualitätszeit
  • Und jetzt?

Kommentiertes Literaturverzeichnis
Links auf interessante Websites

Das Buch hat 200 Seiten, kostet 16,95 Euro und  ist in allen Buchhandlungen oder bei Amazon zu haben.

Falls Sie Interesse haben, für eine Zeitung, ein Magazin oder Ihren Blog über das Buch eine Rezension zu schreiben, mailen Sie mir. Ich schicke Ihnen dann ein Leseexemplar.

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PS: Das Inhaltsverzeichnis sowie das Einleitungskapitel können Sie sich hier
kostenlos herunterladen.

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12 Kommentare bisher

12 Kommentare to “Hier das Inhaltsverzeichnis und die Einleitung des Buches.”

  1. Sandra Wilkeon 19 Jan 2009 at 16:58

    Hallo,
    ich bin schon sehr gespannt auf das Buch. Habe auch schon zwei Freundinnen Bescheid gesagt. Wir drei haben den Verdacht, mit “nicht ganz erwachsenen” Männern verheiratet zu sein.
    Aber meine diesbezüglichen Hinweise an meinen Mann haben da wenig gebracht. So hoffe ich auf Ihr Buch.
    Viele Grüsse
    S. Wilke

  2. Roland Kopp-Wichmannon 19 Jan 2009 at 22:31

    Hallo Frau Wilke,
    ich hoffe, dass das Buch einige gute Impulse für Sie bringt. Für Ihren Mann vielleicht auch. Von einem “Unparteiischen” lässt man sich ja mitunter leichter etwas sagen. Auch wenn die eigene Ehefrau dasselbe schon seit Jahren monierte.

    Danke für Ihren Kommentar.

  3. Wilhelm Rothon 16 Feb 2009 at 21:02

    Lieber Roland,

    für das Buch als ein Produkt aus Deiner therapeutischen Praxis gratuliere ich Dir ganz herzlich. Ich kann mir gut vorstellen, dass Du bis zu der Herausgabe des Buches viel Zeit mit Schreiben verbracht hast.

    Ich danke Dir für Dein Engagement, in Kürze werde ich es mir sicher bestellen, um zu lesen, welche Einsichten Du publiziert hast und zu prüfen, wie mir Deine Erkenntnisse unterstützende Hinweise für meine paartherapeutische Praxis geben können.

    Mit winterlichen Grüßen

    Wilhelm Roth

  4. Thomason 17 Feb 2009 at 08:13

    Sehr geehrter Herr Kopp-Wichmann,

    in dem was Sie vermitteln wollen, kann ich Ihnen nur zustimmen. Allerdings birgt der Buchtitel die Gefahr des Mißverstehens und einer zunächst vermuteten Ausrichtung der Männlichkeitsdefinition an die weibliche Definitionsmacht und damit traditionelle Abhängigkeiten von Emotionalitäten von der Weiblichkeit.

    Im Buch von Steve Biddulph „Männer auf der Suche“ beispielsweise wird ebenfalls die Gefahr beschrieben daß die meisten heutigen Männer sich erst mit einer Frau zusammentun und dann erwachsen werden – was dann zum häufig zu beobachtenden Phänomen der männlichen Passivität mit dem bemuttert werden führt oder schlicht und ergreifend irgendwann zur Trennung.

    So habe ich festgestellt daß Ihr Buchtitel – wenn auch mit Sicherheit anders beabsichtigt – schon mal zu leichtem Widerspruch führt nach dem Schema „Jetzt muß ich wieder so werden wie vom neuen Mann gefordert und wie die Frau es will“.

    Vielleicht sehen Sie die Möglichkeit in einer erweiterten Rezension diese Inhalte eher in der Richtung auf ein konstruktives vom Mann selbst gewolltes und definiertes Mannsein herausstellen, weil ich mir vorstellen kann daß sie in dem Buch genau dies vermitteln wollten.

    Viele Grüße,
    Thomas Schmidt

  5. Roland Kopp-Wichmannon 17 Feb 2009 at 12:34

    Hallo Herr Schmidt,
    der Mann, der beim Lesen des Buchtitels reagiert mit: „Jetzt muß ich wieder so werden wie vom neuen Mann gefordert und wie die Frau es will“ ist natürlich genau meine Zielgruppe. Also der Mann, der sich von Frauen – und Ihrer “Definitionsmacht” – schnell dominiert fühlt.
    Das Problem bei dem Thema ist, dass viele un-erwachsene Männer nicht wissen oder spüren, dass sie ein Problem haben. Und wenn eine verheiratete Frau stöhnt: “Manchmal komme ich mir vor wie eine Alleinerziehende mit zwei Kindern!” der Mann dies nicht als Hinweis in seine Richtung hört, sondern als Genörgel oder eben Definitionsmacht.
    Meine Hoffnung ist, dass dadurch dass das Buch ein Mann geschrieben hat, einige Männer doch mehr neugierig als von vornherein ablehnend das Buch mal in die Hand nehmen. Und dann sehen, dass ich den Männern ja den Rücken stärken will und ihnen Wege zeige, sich von den Frauen – ob Mutter oder Partnerin abzulösen.
    Wir werden in den nächsten Monaten sehen, ob diese Strategie aufgeht.

    Danke für Ihren Kommentar.

  6. Thomason 18 Feb 2009 at 08:14

    Entschuldigung, bin ein schlechter Internet-Gesprächspartner. Diesmal unter dem richtigen Thread:
    ———-
    Hallo Herr Kopp-Wichmann,

    vielen Dank für Ihre Antwort.

    Ich glaube daß der Titel sicherlich auch Männer der gesellschaftlichen Mitte anspricht, die sich mit der Materie noch nicht tiefer auseinandergesetzt haben, aber vielleicht gerade partnerschaftliche oder persönliche Schwierigkeiten erleben.

    Ihr Buch steht auf meiner „to-read-Liste”.

    Freundliche Grüße,
    Thomas Schmidt

  7. [...] von seiner Mutter (zuweilen auch vom Vater) löst, wie Roland Kopp-Wichmann in seinem wundervollen Buch “Frauen wollen erwachsene Männer” [...]

  8. Ulrike W.on 12 Mrz 2010 at 11:03

    Hallo Herr Kopp-Wichmann,

    ich habe mir vor ein paar Tagen Ihr Buch “Frauen wollen erwachsene Männer” bestellt und ich lese es jetzt gerade. Prinzipiell sind mir in meinem “Frauenleben” alle Männertypen begegnet, die sie in Ihrem Buch aufzeigen. Manche Mischformen waren drunter, aber auch die Reinkultur an Prinzen und Helden. Meine jetzige “Liebschaft” ist genauso – der Casanova-Typ. Er lebt zwar in einer festen Beziehung (Ehe) – sagt er – aber er ist gerne woanders zu Hause. Ich habe mich lange Zeit gefragt, was ihn dazu treibt, gerade zu mir zu kommen. Ich bin immerhin 6 Jahre älter als er, wirke zwar nicht so, aber – er kommt seit einem Jahr und 2 Monaten. Wir sehen uns nur zur den “erotischen Treffs” – mehr nicht. Mehr will er nicht, sagt er. Zeigen tut er was ganz anderes. Mimik und Gestik lügen selten. Ich bin ein guter Beobachter. Er ist innerlich von seinem eigenen Konflikt zerfressen. Zu Hause die Heilige Madonna, die Mutter seiner Kinder, mit der er niemals den Sex praktizieren würde, den er mit mir hat. Und bei mir – alles unverbindlich, ohne Erwartungen ohne Forderungen meinerseits. Sicherlich für mich auch ein Experiment, wo ich mich selber austesten kann. Letztlich ist er der erste Mann, den ich nach fast 20 Jahren wieder in mein Bett lasse.

    Ich habe mir geschworen, ich mache in Zukunft einen riesengroßen Bogen vor Männern, die nicht erwachsen sind und aus der Depressionsklasse I kommen. Doch weit gefehlt. Bislang ist mir kein wirklich erwachsener Mann begegnet.
    Fatal finde ich nur, dass Männer von Frauen erzogen werden. Von den Frauen, die sich dann später in ihren Ehen genau über solche Männer beschweren.

    Wenn Mütter nicht in der Lage sind, ihren Söhnen / Kindern eben gerade diese Art der Selbständigkeit und auch Konfliktmanagement beizubiegen, ist das schlimm genug. Wenn Kinder in einer Atmosphäre von Lieblosigkeit und Respektlosigkeit aufwachen – was sollen denn da für Erwachsene Menschen ins Leben entlassen werden? Und viele Frauen glauben immer noch diesen Unsinn, einen Mann in der Ehe “umzuerziehen”. Es gibt wenige Männer, die ihren inneren Konflikt zu lösen bereit sind. Eben gerade, weil viele nicht reflektieren. Die, die es tun sind wenig.
    Ich habe selber Inner-Kind-Konflikt und weiß, wie schwer es ist, gerade diese imaginäre Nabelschnur zu durchtrennen. Und ich denke, einem Mann fällt es noch schwerer, eben weil die Verhaltensweisen zu sehr eingefahren sind und “Mann” oftmals nicht über sich selbst nachdenkt.
    Ich finde es die letzte Zeit sehr auffällig, dass so viele Ehen und Beziehungen scheitern, wenn Paare sich früh gefunden haben. Gerade die Mittvierziger-Klasse tut sich da extrem schwer.
    Ich war noch nie in einer echten Beziehung, eben wegen meines Inner-Kind-Konfliktes. Ich habe jetzt 7 Jahre gebraucht, vom Erkennen bis hin zur Behandlung. Und er jetzt – mit 50 Jahren – bin ich bereit, mich auf das “nicht kalkulierbarer Risiko” einer Beziehung unter erwachsenen Aspekten einzulassen. Weil ich mich während der Behandlung verändert habe – und auch noch immer tue. Früher bin ich solchen Männer immer ins Netz gegangen und war todunglücklich. Weil ich nicht begriffen habe, dass ich das auslösende Moment bin. Jetzt ist es anders, weil ich anders bin. Ich suche jetzt nach einem erwachsenen Mann. Doch jetzt finde ich nur Männer, die einen Mama-Ersatz suchen, weil sie nie gelernt haben, sich von ihrer Mutter – sprich Nabelschnur – zu lösen. Und – die dadurch nie gelernt haben, sich selbst zu mögen und zu lieben mit allen Mucken und Macken. Und – die nicht lieben können.
    Schade – aber vielleicht gelange ich ja doch noch an einen Mann, der liebt und der geliebt werden will. Ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben.

    Übrigens – ich selbst habe keine Kinder. Nur die, die ich in mir selbst trage.

    Ich klinke mich in regelmäßigen Abständen auf Ihre Page rein, weil ich das, was Sie in Ihren Seminaren erklären, zu 100% unterstütze.

    Bitte noch weiter Bücher zu diesem Thema. Es ist echt lesenwert!
    Ihre Ulrike W.

  9. Andreason 22 Aug 2010 at 15:19

    Ich persönlich finde den Titel des Buches schon sehr schlecht. Und als ich mir das Inhaltsverzeichnis angeschaut wurde mir immer schlechter. Und dann habe ich mir Gedanken gemacht, was mir dieses Buch vermitteln sollte? Mit dem Titel “Frauen wollen erwachsene Männer”. Bzw. was genau meint der Autor mit “erwachsene Männer”?

    Ich persönlich finde, Männer passen sich ihrem Alter an, egal ob es die Kleidung oder die Ernährung ist. Es gibt natürlich ein paar Außenseiter. Die allerdings wissen gar nicht so richtig, worauf die Frauen stehen. Und von daher klingt das für mich unlogisch. Ich hoffe, Ihr könnt meinen Gedankengang verstehen.

  10. Roland Kopp-Wichmannon 22 Aug 2010 at 16:05

    Hallo Andreas,
    ein Mensch, der älter wird, ist nicht automatisch erwachsen. Meine Definition eines erwachsenen Mannes, steht im Buch, falls es Sie wirklich interessiert.

    Danke für Ihren Kommentar.

  11. Martinon 02 Sep 2010 at 02:13

    Washington. 20.Februar.(rtr) Wer sich als Mann eine beständige Ehe wünscht, tut nach Ansicht des US-amerikanischen Experten gut daran, den Wünschen seiner Frau zu folgen. John Gottman, Psychologe an der Universität Washington, stellte dies am Freitag an zahlreichen Ehepaaren vor. Die Gehorsamkeit des Mannes sei das Erfolgskonzept, um eheliche Konflikte zu vermeiden.

    Eine klare Absage erteilte der Forscher dem Rezept des “aktiven Zuhörens”, das noch immer von vielen Eheberatern als Heilmittel bei Ehekrach empfohlen wird. Das “aktive Zuhören” besteht darin, daß jeder Partner Äußerungen seines Gegenübers wiederholt, nach dem Motiv. “Ich höre was du da sagst.” Gottman meint, das sei “eine emotionale Gymnastik” und “völlig unnatürlich”. Das beste Rezept sei: “Mann höre einfach auf deine Frau!”

    Soviel zu dem psychologischen Trottel aus den USA. Ich sage: Der Klügere gibt so lange nach, bis er der Dumme ist.

  12. Roland Kopp-Wichmannon 02 Sep 2010 at 08:52

    Hallo Martin,
    ich kann mir schwer vorstellen, dass Gottman das so gesagt oder gemeint hat. Haben Sie die Originalquelle?
    Was er allerdings gesagt hat und das stimmt mit meiner Erfahrung überein: je weniger sich ein Mann etwas von seiner Frau sagen lassen kann, weil er keine Kritik verträgt und sofort angreift, mauert oder alles rechtfertigt – umso schlechter wird die Ehe.

    Danke für Ihren Kommentar.

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