Feb 01 2009

Sie haben Fragen zu Themen des Buchs? Fragen zu Ihrer Partnerschaft? Machen Sie jetzt mit im Forum!

paar-fragend-pc-xs-a-doreen-salcher-fotoliaEine Beziehung zu führen ist manchmal nicht einfach. Mangelnde Nähe, häufige Streits, Sexprobleme, Fremdgehen, Steit mit der Schwiegermutter … Die Liste ist lang. Meist wollen die Frauen über die Probleme reden, die Männer nicht.

Doch wichtige Probleme ändern sich nicht, indem man sie aussitzt, sondern werden dann oft schlimmer. Mit Freunden reden ist manchmal hilfreich, oft trauen sich Menschen aber nicht, weil es ihnen peinlich ist, zuzugeben, dass in der Beziehung etwas nicht stimmt.

Aus meiner Erfahrung als Paartherapeut weiß ich: Sie sind nicht das einzige Paar mit diesem Problem. Ganz viele ringen mit denselben Themen. Willkommen im Club!

Dieses Forum soll eine weitere Möglichkeit sein, sich über Beziehungsthemen auszutauschen, sich Rat und Unterstützung zu holen oder einfach mal seinen Frust loszuwerden.

Ich habe zu den Themen des Buchs ein Forum für Leserinnen und Leser dieses Blogs eröffnet. Und würde mich freuen, wenn Sie reinschauen und mitmachen.

Ich wünsche Ihnen viele gute Erfahrungen beim Schreiben und Austauschen mit anderen.

Hier geht’s zum Forum.

2 Kommentare bisher

2 Kommentare to “Sie haben Fragen zu Themen des Buchs? Fragen zu Ihrer Partnerschaft? Machen Sie jetzt mit im Forum!”

  1. Alexon 19 Sep 2011 at 23:17

    Guten Tag,

    als Leser, der von beiden Ihrer Bücher und vielen Blogbeiträgen schon sehr profitiert hat (Danke!), möchte ich mal eine Frage aufwerfen und bin für jeden Hinweis, Link oder Buchtipp dankbar.
    Als Muttersohn ist man ja nicht mitunter nicht nur bisschen unreif und ein großer kleiner Prinz. Meine Mutter (selbst vaterlos aufgewachsen, mit 16 angeblich “aus Versehen” schwanger) hat mich Zeit Lebens eingespannt: Delegation von Lebenssinn, Kompensation eigener Minderwertigkeitskomplexe über grandiosen Sohn, Manipulation durch Schmeichelei, Verhätschelung, aber auch Schuldgefühle, hartnäckige Grenzverletzungen, Festkrallen, Missbrauch als emotionaler Partnerersatz, Parentifizierung, Instrumentalisierung gegen Vater und last not least: Immer härtere Psychospiele, um ihr kleines Häschen zurück ins Dramadreieck, Abteilung Helfer, zu zwingen.
    Dies ist nicht völlig spurlos an mir vorbeigegangen und hat jenseits einer *hüstl* nicht ganz optimalen Beziehungsbiographie ein paar Probleme erzeugt in Sachen Selbstwert & Autoaggression. Wo steht man, wenn man erst mal hinter diese Zusammenhänge gekommen ist, wie geht’s weiter und was macht man mit Mutti, wenn man einerseits auf den ganzen Mindfuck keinen Bock mehr hat, andererseits der Guten bei völligem Kontaktabbruch (zeitweiliger nutzlos) wegen jahrzehntelanger Selbstsabotage objektiv der Sturz ins Bodenlose droht?

  2. adminon 20 Sep 2011 at 07:43

    Hallo Alex,
    auf Ihre Frage “Was macht man?” eine klare Antwort: man muss sich entscheiden.
    Wenn man sich nicht ablöst, und das scheint mir in Ihrem Fall so zu sein, dann hat das immer einen Preis (Selbstwert & Autoaggression). Wenn man sich ablöst, geht das auch nicht ohne “Preis” ab, heißt, es gibt Konflikte mit demjenigen, von dem man sich ablösen will, man hat etliche Schuldgefühle danach.

    Konkret: man kann einen anderen Menschen mit “jahrzehntelanger Selbstsabotage” nicht retten. Das ist wie bei einem Alkoholiker, den kann man auch nicht verändern oder retten. Im schlimmsten Fall wird man co-abhängig. Sie müssen sich also entscheiden, wen Sie “retten” wollen, Ihre Mutter oder sich selbst. Beides geht nicht. Diese Ablösung ist nicht einfach, deshalb braucht man da manchmal professionelle Hilfe.

    Danke für Ihre Frage.

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